Rathaus : Die Stadtpräsidentin braust mit dem Rad durch Neumünster

Hüseyin Aydin (von links), Refik Mor, Ibrahim Ortacer und Mehmet Adalya nahmen Anna-Katharina Schättiger nach dem Antrittsbesuch in ihre Mitte.
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Hüseyin Aydin (von links), Refik Mor, Ibrahim Ortacer und Mehmet Adalya nahmen Anna-Katharina Schättiger nach dem Antrittsbesuch in ihre Mitte.

Anna-Katharina Schättiger empfing die Vertreter der Ditib-Moschee und berichtete von ihrem Arbeitsalltag.

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11. Juni 2015, 07:30 Uhr

Neumünster | Blumen, Schokolade und freundliche Worte gab es gestern beim Antrittsbesuch von Vertretern der Ditib-Moschee an der Kieler Straße 85 bei Stadtpräsidentin Anna-Katharina Schättiger (CDU).

Die Themen der Unterhaltung mit Imam Hüseyin Aydin, dem Ditib-Vorsitzenden Mehmet Adalya, Ibrahim Ortacer, dem Sprecher der Moschee, und CDU-Ratsherr Refik Mor reichten von der türkischen Ebru-Maltechnik über die schwache Wahlbeteiligung bei der Oberbürgermeisterwahl bis hin zur Integration der Neumünsteraner mit ausländischen Wurzeln.

„Integration muss von beiden Seiten kommen“, sagte die Stadtpräsidentin und war sich darin einig mit Ortacer, der auch dem Forum der Vielfalt vorsteht und sich beim OB-Entscheid als Wahlhelfer engagierte. Die Gäste interessierte aber vor allem der Arbeitsalltag der Stadtpräsidentin.

Die lobte die Zusammenarbeit mit ihren Stellvertretern Bernd Delfs (SPD) und Wolf-Werner Haake (CDU). Schättiger: „Stadtpräsidentin ist ein Ehrenamt. Alle drei Wochen werden die Termine verteilt, das klappt wunderbar.“ Schließlich sei sie nicht jeden Tag im Rathaus und gehe noch ihrer selbstständigen Arbeit nach. Auch ihre weiteren Ehrenämter im Frauenrat oder bei der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald will sie weiter pflegen. Überraschend war das Bekenntnis: „Mir steht zwar ein Dienstwagen mit Chauffeur zu, aber die Stadtpräsidentin braust mit dem Rad durch Neumünster.“

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