zur Navigation springen

Seniorenbeirat : Die Stadt bekommt 60 neue Bänke

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Standorte für die Sitzgelegenheiten wurden auf der Sitzung des Seniorenbeirats vorgestellt. Fehlende Armlehnen sorgten für Kritik.

Neumünster | In der Stadt fehlt es an Sitzgelegenheiten – das war der einhellige Tenor auf der gestrigen Seniorenbeiratssitzung im Rathaus. Auch die Verwaltung ist auf dieses Problem aufmerksam geworden und will nun Abhilfe schaffen. 60 neue Bänke liegen bereits im Technischen Betriebszentrum und sollen voraussichtlich in den kommenden Wochen aufgestellt werden.

„Wir haben in den vergangenen Jahren festgestellt, dass die Möblierung im öffentlichen Raum Mangelware ist. Sitzgelegenheiten gibt es zwar teilweise an den Bushaltestellen, aber die Wegstrecke zwischen diesen Bereichen ist oftmals sehr lang“, erklärte Heiner Feilke, Abteilungsleiter Grünflächen der Stadt.

Sein Kollege Michael Muszeika stellte auf der Sitzung vor, wo die neuen Bänke platziert werden sollen. Bei den bisherigen Planungen haben sich die Verantwortlichen in erster Linie die Innenstadt vorgenommen, greifen aber auch über den Ring hinaus. Angedachte Standorte sind unter anderem der Großflecken, der Haart, die Gartenallee, die Frankenstraße, die Plöner Straße und die Boostedter Straße. Bei der Auswahl der Plätze wurde auch der Seniorenbeirat beteiligt, dessen Anregungen aufgenommen wurden.

Unter den 60 Bänken sind auch 27 neue Modelle, die bislang in der Stadt noch nicht zum Einsatz kamen. Es handelt sich um graue Stahlbänke mit Rückenlehnen, die robust und gegenüber Vandalismus unempfindlich sein sollen. Ein Exemplar kostet rund 1000 Euro.

Grundsätzlich stieß die Auswahl im Seniorenbeirat auf ein positives Echo. Doch es gab auch Kritik. Dorothea Jahner bemängelte, dass die Modelle nicht über Armlehnen verfügen: „Wir Senioren stellen fest, dass diese Lehnen notwendig sind. Von daher sollten unsere Erfahrungen in die Planung einfließen.“

Ulf Heeschen aus Einfeld gab den Mitarbeitern vom Amt Grünflächen einen weiteren Hinweis mit auf den Weg: „Zu einer neuen Bank gehört auch zwingend ein Papierkorb“, gab er zu bedenken und erntete damit Zustimmung.

Hans Janzen aus Tungendorf wollte wissen, ob auch andere Stadtteile von den neuen Bänken profitieren werden. Heiner Feilke gab diesbezüglich grünes Licht: „Die bisherigen Planungen sind erst der Anfang. Wir freuen uns, wenn Sie uns weitere Brennpunkte mitteilen, an denen Sie Bedarf sehen.“ Heinz Fieroh, Leiter des Seniorenbeirats, nannte für weitere Anregungen die Stadtteilbeiräte als „gute Adresse“.

Kurzfristig mit auf die Tagesordnung genommen wurden die Querungshilfen an der Segeberger und der Rendsburger Straße. „Die Verwaltung möchte unsere Meinung dazu hören, da die Themen in der kommenden Woche in den Stadtteilbeiräten Gartenstadt und Gadeland behandelt werden“, erklärte Fieroh, der die Situation folgendermaßen beurteilt: „Die zweite Querungshilfe am Getränkemarkt in Gadeland halte ich für überflüssig, weil 20 Meter weiter eine Ampel vorhanden ist. Die erste Querungshilfe im Bereich der Tankstelle sollte durch eine Bedarfsampel ersetzt werden. Das wäre besonders für Senioren deutlich sicherer.“ Hans Janzen hält die Querungshilfen an der Rendsburger Straße für überflüssig: „Ich fahre dort sehr oft lang, und es geht nur sehr selten ein Fußgänger über die Straße. Und für den Verkehr sind die Teile eher ein Hindernis.“

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen