Gross Kummerfeld : Die Sporthalle und das Schützenheim erhalten Defibrillatoren

Ein mobiler Defibrillator im Einsatz.
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Ein mobiler Defibrillator im Einsatz.

Die Geräte sind für den Einsatz in der Ersten Hilfe vorgesehen und können auch von Laien bedient werden.

shz.de von
23. Oktober 2013, 09:00 Uhr

Zukünftig werden die Groß Kummerfelder Sporthalle und das Schützenheim mit Defibrillatoren ausgerüstet sein. Die Kosten hierfür betragen rund 4000 Euro. Diesen Beschluss fasste die Gemeindevertretung von Groß Kummerfeld auf ihrer Sitzung am Montagabend.

Defibrillatoren, auch Schockgeber genannt, dienen der Behandlung von Herzrhythmusstörungen mit gezielten Stromstößen. Die Geräte sind für den Einsatz in der Ersten Hilfe vorgesehen und können auch von Laien bedient werden.

Mehrheitlich wurde einem Motorschirmflieger aus Trappenkamp die Start- und Landeerlaubnis auf einem privaten Gelände in Willingrade gestattet.

Einstimmig erfolgte die Zustimmung zur Gültigkeit der Gemeindewahl nach der Empfehlung aus dem Wahlprüfungsausschuss. Ebenso wurde der Nachtragshaushalt nach der Empfehlung aus dem Finanzausschuss bestätigt. Hierbei kommen insbesondere die Kosten für den Umbau des Kindergartens mit 250 000 Euro und die Anschaffung eines neuen Transportfahrzeuges für die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde mit Kosten von etwa 6000 Euro zum Tragen.

Bei der neu gestalteten Internetpräsenz des Amtes Boostedt-Rickling wird sich die Gemeinde in ihrer Selbstdarstellung der Struktur der Amtsseiten anpassen. Auch hierin waren sich die Gemeindevertreter nach der Vorstellung des neuen Konzepts durch Sven Plucas, Leitender Verwaltungsbeamter im Amt Boostedt-Rickling, einig.

Von der Gemeindevertretung abgelehnt wurde dagegen der Erwerb des zum Verkauf angebotenen Teiches am alten Bahnhof durch die Gemeinde.

Eine lange Wartezeit kommt auf die Groß Kummerfelder bei der Erstellung des neuen Kanalkatasters zu. Hierzu teilte der Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) mit, dass die Datenaufnahme sowie auch die Kontrolle der Abwasserkanäle frühestens Ende 2014, wenn nicht gar erst im Jahr 2015 erfolgen kann. In der Begründung des Zweckverbandes hieß es dazu, dass es nicht genug Technik für diese Maßnahme gebe, die bundesweit auf dem Programm vieler Firmen stehe.


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