Jugendwehr Neumünster Mitte : Die Schocks sind überwunden

Daniel Rix
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Daniel Rix

Nach den Schicksalsschlägen in den vergangenen zwölf Monaten startet die Wehr nun wieder durch.

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12. März 2018, 09:00 Uhr

Neumünster | „Egal, was kommt, es wird gut sowieso. Immer geht eine neue Tür auf, irgendwo.“ Mit den Textzeilen von Mark Forsters Song „Sowieso“ eröffnete Jugendwart Daniel Rix am Sonnabendnachmittag die Jahresversammlung der Jugendfeuerwehr Mitte. Und das nicht ohne Grund: Für die 40 Jugendlichen der stärksten Nachwuchswehr im Stadtverband und ihre engagierten Betreuer waren die vergangenen zwölf Monate nicht einfach. „Wir haben ein hartes Jahr hinter uns. Doch wir haben die Schicksalsschläge überwunden“, sagte Rix in einer emotionalen Veranstaltung vor 140 Gästen, darunter viele Eltern, im Gefahrenabwehrzentrum.

Kerzen, Blumen und ein Kondolenzbuch erinnerten noch einmal an den Tod einer 13-Jährigen Anfang Februar. Die Jugendliche war im Anschluss an den Dienst auf dem Weg nach Hause aus gesundheitlichen Gründen zusammengebrochen und konnte trotz sofortiger Hilfeleistungen nicht gerettet werden (der Courier berichtete).

Querelen gab es bereits nach dem Sommerlager der Jugendlichen in Dänemark im vergangenen Juli. Diese hatten unter anderem letztlich zum Rücktritt von Stadtbrandmeister Jens Stölten geführt. In seinem Jahresbericht kritisierte Rix dann auch „Falschinformationen und Lügen“. Er stellte zugleich klar: „Das Thema ist jetzt erledigt.“ Für seinen Einsatz erhielt Rix ein Geschenk des neuen Vorstandes mit der Vorsitzenden Kimberly Siewerts, ihrem Stellvertreter Carlos Rosacker, den Gruppenführern Nico Freitag, Leon Bredfeldt und Johannes Stieper, Kassenwartin Mareinje Spiegel, Gerätewart Max Frankenberger, Schriftwart Jonas Bielenberg sowie dem neuen Medienwart Tom Schiffkowski. „Du bist der beste Jugendwart, den man sich vorstellen kann“, sagte Siewerts unter dem Applaus der Gäste. Dank richtete die Vorsitzende auch an Ehrenstadtbrandmeister Dr. Klaus-Peter Jürgens. „Er war immer da, als wir ihn brauchten.“ Für den Brandschutzausschuss lobte Harmke Janssen vor allem die Eltern. „Toll, dass Sie ihre Kinder unterstützen.“

Insgesamt 5400 Dienststunden absolvierten die Jugendlichen im vergangenen Jahr. 13 von ihnen erreichten das Leistungsabzeichen Jugendflamme 1, weitere zehn machten die Jugendflamme 2. Für ihre herausragenden Leistungen erhielten die Betreuer Nick Bredfeldt und Jürgen Stürck das Leistungsabzeichen der Deutschen Jugendfeuerwehr.

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