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Holstenhallen-Flohmarkt : Die Schnäppchenjagd startet in aller Frühe

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Tausende stöberten vor den Holstenhallen: Wer auf dem Flohmarkt gute Geschäfte machen will, muss schon beizeiten hellwach sein.

Neumünster | Der Riesenosterflohmarkt auf dem Außengelände der Holstenhallen lockte am Sonntag und Montag tausende Besucher an. Bei strahlendem Sonnenschein bummelten Groß und Klein an den Tischen und Ständen der gewerblichen und privaten Verkäufer vorbei und stöberten nach Nützlichem und Kuriosem.

Feilgeboten wurde auf dem Markt alles, was Keller und Dachboden hergaben: Neben ausrangierten Spielsachen, Bekleidung und Büchern gab es vor allem auch Möbel, Schmuck und Geschirr.

René Rohe war mit seinem Anhänger aus Rendsburg gekommen, er hat sich auf Antiquitäten und Porzellan spezialisiert. „Wir sind seit fünf Uhr hier am Platz und es läuft gut. Besonders Gläser und Porzellan gehen gut weg“, lobte er das kaufwillige Publikum.

Eine richtig weite Anreise hatte Bernd Golpon, der aus Horneburg in Niedersachsen kam. „Ich bin zu Hause um vier Uhr gestartet und habe gegen halb sechs meinen Stand aufgebaut. Da waren schon die ersten Schnäppchenjäger unterwegs“, erzählte er. Gemeinsam mit zwei Freunden verbrachte er den Tag auf dem Flohmarkt, auch er war mit dem Geschäftsverlauf zufrieden: „Das Wetter ist prima, die Stimmung auch – besser geht es nicht.“

Überwiegend bietet Bernd Golpon an seinem Stand Antikes an, eine Besonderheit hat er selbst auf einem Flohmarkt erstanden, wie er erzählte: „Das sind zwei original Kuhglocken aus der Schweiz. Das ist echte Handarbeit, die Glocke ist aus Bronze gegossen und die schweren Lederriemen sind in Handarbeit bestickt worden“, pries er sein Top-Angebot an. Für Taschengeld gibt’s die Glocken nicht: „Im Internet werden solche Originale für 400 bis 500 Euro angeboten“, sagte der Händler.

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