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Neue Kooperation : Die offizielle Badminton-Schule

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Gemeinschaftsschule Brachenfeld wurde gestern vom Landessportverband zur „Kooperationsschule für Talentförderung im Sport“ ernannt.

shz.de von
erstellt am 21.Jan.2016 | 08:00 Uhr

Neumünster | Die Gemeinschaftsschule Brachenfeld kann sich seit gestern „Kooperationsschule für Talentförderung im Sport“ nennen. Sie ist damit landesweit die fünfte Schule, die vom Landessportverband (LSV) diese Bezeichnung bekommt.

„Ziel dieser Initiative des Landessportverbandes ist es, solche Schulen auszuzeichnen, die ihren Schülern geeignete Voraussetzungen bieten, die schulische Ausbildung mit der gleichzeitigen Förderung besonderer sportlicher Begabungen zu verbinden“, erklärte Hans-Jakob Tiessen, Präsident des LSV, gestern bei der Unterzeichnung der Kooperation. Die neue Partnerschaft mit der GS Brachenfeld wird vom Schleswig-Holsteinischen Badminton-Verband (SHBV) unterstützt. Denn genau in dieser Sportart sind die Mädchen und Jungen aktiv, die an der Schule eine besondere Förderung erfahren.

An der GS Brachenfeld ist Badminton schon lange ein großes Thema. Mit der Schulmannschaft tritt die Schule regelmäßig bei Jugend trainiert für Olympia an und qualifiziert sich regelmäßig für den Bundesentscheid in Berlin. Insbesondere Caren Geiss als Trainerin an der Schule und Ute Freund, Koordinatorin der Schule für die neue Kooperation und Vorsitzende des Kreissportverbandes, haben die Talente fest im Blick. Zwei ihrer Schützlinge sind Carina Hingst (17) aus dem Sportprofil des 11. Jahrgangs und Julia Strehler (13) aus dem 8. Jahrgang. Beide spielen bei Blau-Weiß Wittorf. Carina ist bereits in der Erwachsenen-Mannschaft der Verbandsliga. Beide Schülerinnen trainieren vier bis fünf Mal pro Woche, davon einmal direkt in der Schule. Für Julia, die als Zweitklässlerin zum Badminton kam, war die Sportförderung an der GS Brachenfeld durchaus ein Entscheidungskriterium bei der Schulwahl.

„Bei der Aufnahme der Fünftklässler halten wir immer zwei Plätze vor für Talente, die uns gemeldet werden“, erklärte Schulleiterin Silke Rohwer. Die Schule versuche stets, ihre Terminplanung mit dem Individualtraining der Sportler abzustimmen, hieß es. Helmut Meier, Präsident des Schleswig-Holsteinischen Badminton-Verbandes, lobte die neue Kooperation: „Für die jungen Sportler gibt das nur Vorteile, wenn seitens der Schule Rücksicht genommen wird und nicht gleich nach einem langen Wettkampf morgens die Mathearbeit droht.“ Der LSV möchte mittelfristig noch weitere Verbesserungen anschieben: Zum einen werden Gespräche mit dem Ministerium geführt, um um weitere Stundenkontingente für die ausgewählten Schulen zu bitten. Außerdem hoffen die Verantwortlichen, finanzielle Mittel bekommen zu können.

>Weitere Kooperationsschulen: Gymnasium Schwarzenbek (Tischtennis), Friedrich-Schiller-Gymnasium Preetz (Fußball, Rudern, Kanu, Tauchen), Altes Gymnasium Flensburg (Handball, Synchronschwimmen), Oberschule zum Dom Lübeck (Leichtathletik).

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