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Schleusau : Die Öffnung wird 200.000 Euro teurer

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Entsorgung der mit Giften belasteten Betonröhren treibt die Kosten in die Höhe

Neumünster | Die seit November ruhenden Arbeiten zur Öffnung der Schleusau vor dem Museum Tuch + Technik werden deutlich teurer als berechnet. Als Hauptgrund nennt die Stadt unvorsehbare Kosten der Altlastensanierung.

Bei den Arbeiten waren die Tiefbauer im November auf Giftstoffe an den Betonschalen der Schleusauabdeckung gestoßen (der Courier berichtete). Im Schutzanstrich fanden sich erhöhte PAK-Konzentrationen. Die Betonschalen müssen daher – wie berichtet – aufwendig geborgen und als Sondermüll entsorgt werden. Darüber hinaus waren die Planungen zur Gestaltung des Uferbereichs noch einmal überarbeitet worden, nachdem man auf alte Mauerreste einer früheren Uferbefestigung gestoßen war, die jetzt in die Gestaltung einbezogen werden sollen. Die neuen Planungen schlagen mit rund 65 000 Euro zu Buche. Für die Bergung und Entsorgung der belasteten Betonelemente kalkuliert die Bauverwaltung rund 130 000 Euro.

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erstellt am 21.Mär.2015 | 08:00 Uhr

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