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Grossenaspe : Die neue Straße wurde groß gefeiert

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Nach einer langen Bauzeit kamen die Großenasper jetzt fröhlich zusammen. Es gab ein buntes Programm für Groß und Klein.

Grossenaspe | Die Sonne hat sich zwar gestern kaum blicken lassen, dennoch kamen mehrere hundert Großenasper auf das Gelände zwischen der Katharinenkirche und dem Gemeindehaus, um die neue Kreisstraße 111 (Bimöhler Straße / Kirchstraße) zu feiern. „Nach der offiziellen Einweihung mit dem Landrat wollen wir die Straße heute noch einmal mit einem gemeinsamen Fest mit unseren Bürgern einweihen“, sagte Bürgermeister Torsten Klinger.

Die Gemeindevertretung hatte zusammen mit der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde die Veranstaltung ausgerichtet. Los ging es mit einem Freiluftgottesdienst, den Pastor Dr. Jan-Peter Dau-Schmidt hielt.

Im Anschluss daran ließ der Bürgermeister die Straßensanierung Revue passieren, die mit Sperrungen der Ortsdurchfahrt verbunden gewesen war. „Aus der geplanten Bauzeit von 20 Wochen wurden 18 Monate. Solange war die Geduld der Bürger gefragt. Dennoch war die Sanierung der Straße mit der Erneuerung des Abwassersystems ein großer Schritt, ein Meilenstein für die Gemeinde“, sagte der Bürgermeister.

Auch die Anwohner freuten sich. „Endlich kann man wieder ohne große Schleifen zu fahren nach Bad Bramstedt kommen“, sagte Michael Stenzel. Viele Besucher ließen sich draußen auf den Bänken nieder und verspeisten Leckeres vom Grill oder auch exotische Köstlichkeiten.

Acht geflüchtete Familien hatten ein orientalisches Buffet vorbereitet, um sich bei den Großenaspern für die freundliche Aufnahme im Dorf zu bedanken. „Wir mögen das Dorf und fühlen uns hier wohl“, sagte Brwin Masko, die vor dem Krieg aus Syrien geflohen ist. Die Speisen wurden gegen Spenden zugunsten der Jugendfeuerwehr ausgegeben.

Der Musikzug der Wehr bezog unter dem alten Ahornbaum Stellung und spielte flotte Lieder. Gleichzeitig tobten die Kleinen auf den Hüpfburgen herum. Nach dem Mittag gab es kräftige Verstärkung auf Hufen: Anne Trojahn vom Peerstall kam mit einer Kutsche und Pferden auf das Gelände und bot Kutschfahrten durchs Dorf sowie geführtes Reiten an.

Offiziell eröffnet worden ist die 1,4 Millionen Euro teure, gut einen Kilometer lange Strecke der Kreisstraße bereits im März (der Courier berichtete).

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