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Holsteinischer Courier

18. Dezember 2017 | 20:04 Uhr

Trappenkamp : Die Narren ließen es krachen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die 35 Aktiven des Vereins hatten ein buntes Programm zusammengestellt und unterhielten die Gäste mit Gesangs-und Tanzeinlagen.

shz.de von
erstellt am 20.Feb.2017 | 06:00 Uhr

Trappenkamp | Auch die Norddeutschen können Karneval: Die Trappenkamper zeigten am Sonnabend, wie lebendig ihre Faschingskultur ist. Bereits zum 54. Mal luden die „Fröhlichen Karnevalskinder Trappenkamp von 1963“ (FKK) zu ihrer närrischen Sitzung. 230 Feierwütige kamen zum Verkleidungsfest ins Bürgerhaus und ließen es ordentlich krachen.

Die 35 Aktiven des Vereins hatten ein buntes Programm zusammengestellt und unterhielten die Gäste mit Gesangs-und Tanzeinlagen auf der Bühne. „Später wollen wir auf jeden Fall noch das Tanzbein schwingen“, sagte Astrid Steinmetz, die mit ihren Freundinnen Marion Bremer und Telse Wudtke im schrägen Hippie-Outfit samt Riesensonnenbrille da war. Auf den Stühlen gehalten hat es die bunt gekleideten Besucher aber schon vorher nicht. Beim Begrüßungslied „In Trappenkamp ist Karneval“ – vertont und getextet vom Trappenkamper Erwin Elpel – hakten sich alle Feiernden unter, schunkelten und sangen lauthals mit. Die Kostüme waren sehr abwechslungsreich und auffällig: Da prostete ein Mönch einem Zebra zu, ein Piratin schunkelte mit einem Hippie, ein Vampir lachte mit einem Pärchen im Schottenrock, und ein schwarzer Engel tänzelte umher.

Gut getarnt als langhaariger Hippie waren auch Bürgermeister Harald Krille und seine Frau Birgit als Schöne der Nacht mit von der Partie. „Wir haben uns als was Verrücktes verkleidet“, meinte Saskia Prieß, die zum ersten Mal mit ihrer Mutter Bianca beim Fasching im Bürgerhaus war. Nachwuchssorgen plagen die FKK nicht, denn neben Laura Barkow, Michaela Kunkelmoor und Inga Lübker sind auch Jasmina Jeß und ihre beste Freundin Muriel Seidel (beide 16) in diesem Jahr zum ersten Mal als Veranstalter mit dabei. „Es hat einfach auf Anhieb Spaß gemacht mit den Leuten hier“, meinten die Freundinnen aus Hanerau-Hademarschen. Sie hatten mit anderen Karnevals-Freundinnen unter dem Namen „Deichkinder“ Tänze zur Musik von Deichkind einstudiert.

Neben den obligatorisch schlüpfrigen Texte brachten die Karnevalisten auch Kritik mit an. So wurde etwa in der eigenen Textfassung zur Musik „Brutto Sozialprodukt“ von Geier Sturzflug die Straßensanierung vor Ort aufs Korn genommen. Für viel Gelächter sorgten auch die schillernden Auftritte der Veranstalter zu berühmten Liedern aus der Zeit der „Hitparade.“

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