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grossharrie : Die Maisernte läuft auf Hochtouren

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Wenn die großen Erntefahrzeuge unterwegs sind, wird es eng auf manchen Gemeindestraßen und den Wirtschaftswegen.

shz.de von
erstellt am 02.Okt.2014 | 12:00 Uhr

Grossharrie | Die Maisernte läuft jetzt auf Hochtouren. Die Lanwirte erwarten gute Ergebnisse. In wenigen Tagen wird der Großteil in den Silos sein. Dann kehrt auch wieder mehr Ruhe auf den schmalen Gemeindestraßen und Wegen ein.

Größer, breiter, effizienter: Die landwirtschaftlichen Maschinen sind vom Trecker bis zum Ladewagen immer größer und leistungsstärker geworden. Die Zeiten, da der subventionierte „Bauerndiesel“ dazu verleitete, auch den Privatwagen an der „Treckertanke“ mitzutanken, sind längst vorbei. Auf dem Acker zählt inzwischen jeder gesparte Liter. Große Maschinen sind die Antwort, um Zeit und Energie zu sparen. Nicht mitgewachsen sind die landwirtschaftlichen Wirtschaftswege. Erst in den vergangenen Jahren wurden Wirtschaftswege wie in Bönebüttel, Großharrie oder Schillsdorf immer häufiger auf drei Meter Breite ausgebaut. Bei sogenannten Gemeindeverbindungswegen wurde der Ausbau mit europäischen Fördergeldern unterstützt. Der Großteil der landwirtschaftlichen Wege ist jedoch den heutigen Maschinen kaum gewachsen. „Wer mit den großen Maschinen ausweicht, beschädigt deswegen auch häufig die Wege“, sagt Landwirt Udo Nohrden. „Radfahrer oder Spaziergänger sollten allerdings auch einmal beiseitetreten und die Fahrzeuge vorüberfahren lassen“, sagt der Großharrier Landwirt. Zwar schonen auch die breiten Reifen durch eine bessere Druckverteilung die Wegränder, am wenigsten Belastung entsteht allerdings bei gleichmäßiger Belastung. Außerdem gibt es vielerorts Ausschwemmungen oder Absätze und Grabenkanten an den schmalen Wegen, die ein Ausweichen zusätzlich erschweren. „Mehr Verständnis würde hier schlicht helfen“, meinte Nohrden. In den regionalen Lohnunternehmen werden die Touren der Maisabfuhr teilweise bereits so geplant, dass Gegenverkehr durch die Erntewagen weitgehend vermieden wird.



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