„Dusty Lane Jazz Band“ : Die Künstler gaben alles beim Jazz

Die „Dusty Lane Jazz Band“ aus dem Ruhrgebiet entzückte am Ostersonntag rund 100 Gäste. Besonders beeindruckte das wilde Spiel von Christian Schmidt (34) auf seinem Totenkopf-Saxophon.
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Die „Dusty Lane Jazz Band“ aus dem Ruhrgebiet entzückte am Ostersonntag rund 100 Gäste. Besonders beeindruckte das wilde Spiel von Christian Schmidt (34) auf seinem Totenkopf-Saxophon.

Mehr als zweieinhalb Stunden lang spielte die „Dusty Lane Jazz Band“ im Schillers schöne Stücke der Zwanziger- bis Fünfziger-Jahre.

shz.de von
22. April 2014, 05:45 Uhr

Neumünster | Rund 100 Gäste swingten am Ostersonntag in bester Laune zum Oldtime-Jazz der „Dusty Lane Jazz Band“ aus dem Ruhrgebiet. Zum ersten Mal hatte der Jazz-Club ein Konzert seiner Veranstaltungsreihe im Schillers in der Schillerstraße präsentiert, da das Hansa-Haus am Hansaring bekanntlich ausgebrannt ist und bis auf weiteres nicht genutzt werden kann. Mehr als zweieinhalb Stunden gaben die sechs erfahrenen Künstler alles und spielten viele schöne Stücke der Zwanziger- bis Fünfziger-Jahre.

„Wunderbar! Da hat Ralf Johannsen, der Vorsitzende des Jazzclubs, wieder einmal eine tolle Band ausgesucht. Ich bin regelmäßig Gast bei den Veranstaltungen und kann einfach kein Konzert auslassen“ erzählte Karin Roloff aus Neumünster fröhlich.

Gemeinsam mit vielen anderen Zuhörern wippte und klatschte sie begeistert mit. Besonderen Applaus bekam immer wieder Christian Schmidt, mit 34 Jahren der Youngster der Band, die seit den 60er-Jahren musikalisch aktiv ist. Schmidt war kurzfristig für einen Kollegen eingesprungen und spielte am Sonntagabend zum ersten Mal in dieser Combo.

Er ließ die Klarinette und auch sein mit einem Totenkopf bemaltes Saxophon regelrecht aufbrausen. „Man braucht ein gutes Ohr, um zu hören, wohin die anderen wollen“, beschreibt der Künstler die Herausforderung der Improvisation.

Nicht nur der bekennende Jazzfan Ulmar Nolde aus Neumünster war höchst angetan: „Die sind klasse! Besonders gefällt mir die Klarinette. Und auch der Bass spielt sehr präzise.“

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