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Holsteinischer Courier

23. August 2017 | 03:07 Uhr

Ehndorf : Die Kosten sind nicht absehbar

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Verkehrsberuhigung im Großredder wurde vertagt.

Ehndorf | Noch Ende vergangenen Jahres sprach sich die Mehrheit der befragten Anwohner aus dem Großredder für verkehrsberuhigende Maßnahmen in ihrer Straße aus (der Courier berichtete). Während der Gemeindevertretersitzung am Dienstagabend war man sich nicht mehr sicher. Die Kosten sind höher als gedacht.

Bürgermeister Hauke Göttsch konnte nach Anfragen bei verschiedenen Firmen berichten, dass die Maßnahmen nicht billig werden und dass sich die Anwohner laut Gesetz an den Kosten beteiligen müssen. Außerdem gäbe es viele versteckte Kosten. So müssten kostengünstige Betonkübel beleuchtet und eine Beschilderung angebracht werden. Ob die kostenintensiven Schwellen als Straßenausbaumaßnahme eingestuft werden und somit von den Anwohnern bezuschusst werden müssen, habe er noch nicht in Erfahrung bringen können, sagte Göttsch. „Da gibt es noch zu viele unbekannte Größen“, resümierte der Bürgermeister. Er schlug deshalb vor, das Thema bis zur nächsten Sitzung im Sommer zu vertagen. Sein Vorschlag wurde von den Gemeindevertretern einstimmig angenommen.

In seinem Bericht lobte Göttsch die neue schalldämmende Decke im Bürgerhaus, verkündete, dass die Grünabfallcontainer am 21. März aufgestellt werden, dass man weiterhin gegen Windenergie-Anlagen auf Ehndorfer Gemeindegebiet sei, dass die Fahrbücherei weiterhin gut angenommen werde und dass es im nächsten Jahr keine Gebührenerhöhung beim Abwasser geben werde.

Zum Thema Dorfverschönerung konnte er vermelden, dass der Transformator hinter dem Aalbek mit dem Ehndorf-Wappen bemalt werden soll und der Bauwagen am Sportplatz zeitnah abtransportiert wird. In diesem Zusammenhang rief er alle Anwesenden auf, sich am 28. März an der Aktion „Saubere Feldmark“ zu beteiligen.

Thema waren schließlich noch einmal die von Reitpferden zertrampelten Banketten im Heischredder. Aus Sicht von Hauke Göttsch sei hier von Seiten der Gemeinde alles getan. „Man kann jetzt nur noch an die Verantwortung der Reiter appellieren.“

 

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erstellt am 12.Mär.2015 | 17:00 Uhr

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