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Zeitungsprojekt : Die kleine Schwester des Couriers

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Fröbelschüler gestalteten ihre Schulzeitung „Fröbel-Courier“. Berichte, Anzeigen, Witze und Grüße wählten die jungen Reporter aus

shz.de von
erstellt am 14.Okt.2015 | 08:00 Uhr

Neumünster | Der Holsteinische Courier ist ein beliebter Lesestoff bei den Schülern der Fröbelschule. Sie machen beim Projekt „Zeitung in der Schule“ mit und lesen auch außerhalb des Projekts gerne ihre Tageszeitung. Das ließ die sieben Schüler der Oberstufe 3 b auf die Idee kommen, selbst eine Zeitung zu gestalten. Sieben Wochen verwandelten sie sich in Reporter – und am morgigen Donnerstag wird die 44-seitige Schulzeitung verkauft. Sie heißt passenderweise „Fröbel-Courier“.

„Wir lesen den Courier im Deutschunterricht und nehmen ihn auch mit nach Hause“, sagt Laura-Sophie Beckmann (14), die gerne das Rätsel, das Horoskop und die Kindernachrichten-Seite anschaut. Im Fröbel-Courier gibt es eine bunte Mischung von Berichten. In der Rubrik „Aus der Schule“ schaut die Redaktion einem Naturprojekt mit Weinbergschnecken über die Schulter („sie krochen sogar über ein Messer“), empfiehlt ein Buch, sagt, wie viel Zucker in Naschis drin ist, und macht mit einer Klasse einen Ausflug in den Schulgarten, aus dem auch schon Kartoffeln aus eigener Ernte auf den Tisch kamen. Die Schüler erzählen von ihren Interessen – Tom (14) vom Fahrradfahren, der eingeschworene FC-Bayern-Fan Florian (14) vom Fußball, Kevin (14) faltet einen Hut, und Finn, der inzwischen die Schule verlassen hat, gibt Erste-Hilfe-Tipps. Laura-Sophie gibt persönliche Einblicke: Sie fühlte sich an ihrer vorigen Schule nicht wohl, wurde geärgert – und fühlt sich an der Fröbelschule „echt gut“. Jacqueline (14) hat sich eine Geschichte über ein Hasenbaby ausgedacht. Ein Gastronomietipp ist ebenso dabei (Café Olé) wie alte Schlagzeilen über die Fröbelschule aus dem „echten“ Courier und die Rubriken Anzeigen und Grüße.

Nur eine Rubrik gibt es nicht in der Tageszeitung: Die Schüler haben eine Seite mit Witzen gezeichnet. „Das war eine schwierige Auswahl. Wir haben sie vorher test-erzählt, und nur die, bei denen wir wirklich gelacht haben, sind in die Zeitung gekommen“, erzählt Lisa (14). Reporter und Zeitungsmacher zu sein, hat allen viel Spaß gemacht – viele haben auf ihre Seiten geschrieben, dass sie sich bedanken, in den anderen Klassen eine Stunde mitgemacht zu haben. Sie würden es nochmal machen, sagen sie und haben auch Fragen an die Courier-Reporterin, ob ihr der Beruf Spaß macht (ja). Würden die Schüler auch täglich als Reporter unterwegs sein? Sie zögern. „Zu anstrengend“, sagt ein Schüler vielsagend.

Am Donnerstag wird der Fröbel-Courier für 1,50 Euro in der Schule verkauft – an sich schulintern, gerne aber auch für interessierte Fröbelschul-Fans von außerhalb.

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