Wasbek/Padenstedt : Die Kitas werden deutlich teurer

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Beiträge sollen jetzt jährlich überprüft und angepasst werden.

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24. Juni 2015, 13:46 Uhr

Wasbek | Ausführlich diskutierten die Mitglieder auf der Verbandsversammlung des Schulverbandes Wasbek am Montagabend die Erhöhung der Elternbeiträge in den beiden gemeindlichen Kindertagesstätten in Wasbek und Padenstedt.

Dass die Erhöhung wegen des enormen Fehlbetrags in Höhe von durchschnittlich 4350 Euro pro Platz im Jahr notwendig ist, darüber waren sich die Verbandsmitglieder einig. „Mit einer solchen Unterdeckung kann man keinen Schulverband führen. Wir müssen hier jetzt, auch wenn es wehtut, die Kosten runterfahren“, erklärte Carsten Bein (WGP).

Um die Beitragserhöhung jedoch für die Eltern möglichst moderat zu gestalten, wurden zahlreiche Rechenbeispiele vorgestellt. Einhellig verworfen wurde hierbei die Idee, die Kitas in Wasbek und Padenstedt mit unterschiedlichen Stundensätzen zu kalkulieren. Ebenso einigten sich die Mitglieder auf den Verzicht, die Betreuung in den morgendlichen und nachmittäglichen Randzeiten mit einem zusätzlichen Zuschlag zu belegen.

Letztlich beschloss die Versammlung mehrheitlich, die Beiträge von 30 Prozent auf 35 Prozent Elternbeteiligung anzuheben. Damit wird der Platz in beiden Kitas in der Kernzeit von 8 bis 12 Uhr zukünftig rund 140 Euro kosten. Dies bedeutet für Padenstedt eine Anhebung um zirka 20 Euro und für Wasbek eine Erhöhung um rund 40 Euro.

Die für 2015 errechnete erneute Kostensteigerung für die Einrichtungen in Höhe von 107 000 Euro werde mit den so erzielten zusätzlichen Einnahmen in Höhe von 65 000 Euro zwar nur teilweise gedeckt. Mehr jedoch wolle man den Eltern zunächst nicht zumuten,.

Allgemein geteilt wurde jedoch auch die Einschätzung von Karen Kühl (WGP), dass auch 35 Prozent auf Dauer nicht reichen werden, um die permanenten Kostensteigerungen aufzufangen. Beschlossen wurde deshalb, die Kosten nun jährlich neu zu kalkulieren, um solch drastische Anhebung zukünftig zu vermeiden.

Weitere Beschlüsse: Die Anstellung der Schulassistenz erfolgt direkt über den Schulverband. Ebenso wird die Betreute Grundschule in der Trägerschaft des Verbandes geführt werden. (der Courier berichtete). Zugestimmt wurde der Empfehlung, die Neuorganisation der Betreuten Grundschule für das zweite Schulhalbjahr anzustreben.  


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