Neuer Name : Die Kinderkleiderkammer zieht um und wird zur Schatzkiste

Gemeinsam mit dem blauen Elefanten, dem Maskottchen des Kinderschutzbundes (KSB), freuten sich  der  KSB-Geschäftsführer Till Pfaff (links) und Frank Schlemmer, Geschäftsführer des Bauunternehmens Krebs und Suhr, in den neuen Räumen der Kinderkleiderkammer über die Spendenhöhe von 7000 Euro. Die Summe  war  beim Firmenjubiläum vor einigen Wochen zusammengekommen.
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Gemeinsam mit dem blauen Elefanten, dem Maskottchen des Kinderschutzbundes (KSB), freuten sich der KSB-Geschäftsführer Till Pfaff (links) und Frank Schlemmer, Geschäftsführer des Bauunternehmens Krebs und Suhr, in den neuen Räumen der Kinderkleiderkammer über die Spendenhöhe von 7000 Euro. Die Summe war beim Firmenjubiläum vor einigen Wochen zusammengekommen.

Kleiderkammer des Kinderschutzbundes zieht an die Kieler Straße 18 um / 7000-Euro-Spende hilft bei dem Projekt

shz.de von
27. Juni 2014, 07:00 Uhr

Neue Räume, ein neuer Name und ein neues Konzept sollen zukünftig die Kinderkleiderkammer des Kinderschutzbundes (KSB) von ihrem Negativimage befreien. Mit diesem Ansatz renoviert der Verein ein zurzeit leer stehendes Geschäft an der Kieler Straße 18, das zukünftig den Namen „Schatzkiste“ tragen soll. Die Eröffnung am neuen Standort ist für den August geplant.

„Die Räumlichkeiten an der Gasstraße sind unansehnlich und tragen zur Stigmatisierung der Familien bei, die bei uns ihre Kinder einkleiden. Dem möchten wir mit einem ansprechenden Ladengeschäft im Sinne der Kinder entgegenwirken“, erklärte Till Paff, Geschäftsführer des KSB die neue Idee. „Wir wollen eine nette Einkaufsatmosphäre schaffen, und zudem sind wir hier näher an der Mehrzahl unserer Kundschaft“, erläuterte er weiter. Die Räume an der Gasstraße werden weiterhin als Lager genutzt. Hier soll auch ein Großteil des Möbelsortiments stehen bleiben.

Unterstützt wird der Umzug durch eine Spende in Höhe von 7000 Euro der Firma Krebs und Suhr. Das Bauunternehmen feierte Ende Mai sein 50-jähriges Bestehen und hatte statt Geschenken um einen Beitrag in den Spendentopf für den KSB gebeten. Bei der Scheckübergabe zeigte sich der geschäftsführende Gesellschafter Frank Schlemmer sehr angetan von dem neuen rund 110 Quadratmeter großen Standort.

„Insbesondere für die Kinder ist es wichtig, sich beim Einkaufen wohl zu fühlen, denn sie nehmen sehr wohl wahr, in welcher Atmosphäre sie eingekleidet werden. Diese Erlebnisse sind prägend und sollten positiv besetzt sein“ sagte er.

In der Kinderkleiderkammer werden jährlich rund 10 000 Teile bewegt. Rund 300 Familien gehören dabei zu den regelmäßigen Kunden. „Auch im 30. Jahr des Bestehens ist der Bedarf an dieser Unterstützung ungebrochen“, berichtete Pfaff. Neben weiteren ehrenamtlichen Helfern könnte die neue „Schatzkiste“ auch noch Kleidung gebrauchen. „Die Größen 110 bis 128 sind immer sehr ausgesucht, da Kinder in diesem Alter doch noch viel auf Knien rutschen“, erklärte dazu die ehrenamtliche Mitarbeiterin Inge Sierck.

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