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Holsteinischer Courier

11. Dezember 2017 | 10:49 Uhr

Die IHK kritisiert das Nein zum Kiesabbau

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

von
erstellt am 28.Feb.2014 | 16:42 Uhr

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Kiel hat mit deutlicher Kritik auf die Entscheidung des Kreises Rendsburg-Eckernförde reagiert, die 23 Hektar große Fläche innerhalb des Gebietes in den Gemeinden Grevenkrug und Schmalstede nicht aus dem Landschaftsschutz zu entlassen. Damit ist ein Kiesabbau dort nicht möglich. „Wir können nicht erkennen, dass der Kreis tatsächlich eine Abwägung zwischen den öffentlichen Interessen des Landschaftsschutzes und den öffentlichen Interessen einer Sicherung des Kiesabbaus vorgenommen hat“, sagte Rainer Bock, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer.

Der Landrat des Kreises Rendsburg-Eckernförde, Dr. Rolf-Oliver Schwemer, sprach von einer Abwägungsentscheidung zwischen den öffentlichen Interessen der sicheren Rohstoffversorgung und des Landschaftsschutzes. Die IHK kritisiert, dass der Kreis zwar mit Leidenschaft die Position des Landschaftsschutzes als öffentliches Interesse vertrete, nicht aber das öffentliche Interesse an der Rohstoff- und Kiesversorgung. Bock: „Äpfel aus Chile werten wir kritisch, aber Kies aus Schottland geht in Ordnung.“

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