Flohmarkt : Die Holstenhallen als Zentrum der Schnäppchenjäger

Raffinierte Möbelstücke baut Brigitta Peters aus Langenhorn aus Europaletten.
Raffinierte Möbelstücke baut Brigitta Peters aus Langenhorn aus Europaletten.

Mehr als 1000 Flohmarktbeschicker lockten weit mehr als 10.000 Besucher auf das Gelände.

shz.de von
26. Mai 2015, 06:30 Uhr

Neumünster | Die Holstenhallen waren an den beiden Pfingstfeiertagen das Ziel schlechthin für Trödelsammler und Schnäppchenjäger. Mehr als 1000 Flohmarktbeschicker lockten weit mehr als 10 000 Besucher auf das Gelände an der Justus-von-Liebig-Straße. Insbesondere am Sonntag riss der Besucheransturm nicht ab. Nicht zuletzt dürfte das hervorragende Sonnenwetter dazu beigetragen haben, dass Flohmarktfans aus allen Teilen des Landes nach Neumünster gekommen waren.

Peter Hankel und Sarah Müller aus Schacht-Audorf schleppten eine schwere Holztruhe über das Gelände. „Die haben wir hier ganz zufällig gefunden. Daraus werden wir jetzt einen urigen Wohnzimmertisch bauen“, erzählten sie. Das Angebot auf dem Flohmarkt kannte kaum Grenzen. Pflanzen, Kleidung, Videospiele, Autoteile, Spielsachen, Bücher und so weiter und so fort.

Auch der Stand von Brigitta Peters aus Langenhorn war stark frequentiert. Sie verkaufte raffinierte Möbel, die sie aus Europaletten selbst gebaut hat. „Wir hatten damals Europaletten übrig. Dann rief einer in den Raum, ich solle doch einen Schrank daraus bauen. Gesagt getan“, erzählte sie die Geschichte hinter den ungewöhnlichen Möbelstücken. In erster Linie verkauft sie sie (noch) über das Internet. „Die Resonanz ist hier aber auch sehr gut“, sagte Brigitta Peters. Bereits in fünf Wochen, am Sonntag, 28. Juni, wird der nächste Riesen-Flohmarkt auf dem Holstenhallen-Gelände veranstaltet.

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