Sperrung : Die halbe Brücke liegt jetzt in Trümmern

Nur noch das Geländer lässt erahnen, was das mal für ein Bauwerk war. Zwei schwere Maschinen hämmerten den Überbau der A7-Brücke über der (alten) Rendsburger Straße weg.
Nur noch das Geländer lässt erahnen, was das mal für ein Bauwerk war. Zwei schwere Maschinen hämmerten den Überbau der A7-Brücke über der (alten) Rendsburger Straße weg.

Ausbau der A7: Am Wochenende blieb die (alte) Rendsburger Straße zwischen Neumünster und Krogaspe gesperrt.

shz.de von
12. Oktober 2015, 15:00 Uhr

Neumünster | Ein dumpfes Hämmern und Meißeln hallte am Wochenende durch die Nacht. Im Zuge des Ausbaus der Autobahn 7 auf sechs Spuren musste in der Nacht zu Sonntag die nächste Autobahnbrücke zumindest teilweise weichen. Dafür blieb die Kreisstraße zwischen Neumünster und Krogaspe (alte Rendsburger Straße) für den Verkehr gesperrt. „Wir reißen lediglich die west-liche Hälfte der Brücke ab. Das ist statisch unproblematisch, weil das Gesamtbauwerk aus zwei Teilen besteht“, erklärte Christian Merl, Sprecher der zuständigen Firma Via Solutions Nord.

Der Abriss der Brücke war notwendig, weil sie für sechs Spuren zu schmal ist. Zwei schwere Maschinen hämmerten den Überbau der Brücke weg. Am Ende blieb nur noch ein Riesen-Schuttberg übrig. „Wir haben etwa 105 Kubikmeter Abraum. Das sind schätzungsweise zwölf Lastwagen-Ladungen“, sagte Merl vor Ort. Auf der Autobahn lief der Verkehr trotzdem reibungslos. Eine Schutzwand war aufgestellt, um den Verkehr vor herumfliegendem Schutt zu schützen. Bis heute um 5 Uhr sollte die Kreisstraße laut Plan gesperrt sein.

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