Hein Tüt sagt „Guten Morgen!“ : Die große Kunst des Pfützenhüpfens

Gern hätte Hein Tüt Gummistiefel gehabt. Doch er musste anders durch all die Pfützen kommen.
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Gern hätte Hein Tüt Gummistiefel gehabt. Doch er musste anders durch all die Pfützen kommen.

Heute erzählt Hein Tüt, wie er mit Hilfe einer jungen Frau trockenen Fußes durch eine neue Seenlandschaft kam.

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20. August 2021, 07:00 Uhr

hc-tuet10

Es hatte immer wieder gegossen wie aus Eimern. Jetzt war es wieder trocken. Deshalb entschloss sich Hein Tüt, die paar Meter durch die Innenstadt zu Fuß zu gehen. Fröhlich stapfte er durch die Straßen, kürzte dann über einen lauschigen unbefestigten Fußweg ab. Vor ihm ging eine junge Frau, die offenbar in dieselbe Richtung wollte. Als sie um die Kurve kamen, standen sie plötzlich vor einer Seenlandschaft. Pfütze reihte sich an Pfütze. Kurz überlegt Hein, ob er umkehren und den längeren Weg wählen sollte. Doch dann begann die Frau vor ihm geschickt über die ersten Pfützen zu hüpfen, balancierte am Rand über die letzten Grassoden und hatte offenbar noch ihren Spaß dabei. Sofort tat Hein es ihr nach. Und kam ebenfalls trockenen Fußes – wenn auch nicht ganz so elegant – am Ende des Weges an. Die Belohnung war dann auch wirklich gigantisch: Die junge Frau drehte sich doch tatsächlich zu Hein um, hob anerkennend den Daumen und schenkte ihm ein Lächeln.

Guten Tag, bis morgen!

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