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Holstenhallen : Die Gesundheit stand im Mittelpunkt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Rund 6000 Besucher informierten sich auf der zweiten Messe „Gesund und aktiv“ in den Holstenhallen. Die Aussteller zeigten sich zufrieden.

Neumünster | Am Wochenende öffneten die Holstenhallen zum zweiten Mal ihre Pforten für die Messe „Gesund und aktiv“. Rund 100 Aussteller aus dem nördlichen Raum lockten rund 6000 Besucher an.

„Gesundheit fängt bei der Geburt an und ist daher ein Thema, das uns alle angeht, vom Kind bis zum Senior“, meinte Messeleiterin Birgit Zwicklinski. Das Angebot war vielfältig: So präsentierten sich unter anderem Kliniken, Vertreter alternativer Heilmethoden, Gesundheitssportzentren und Apotheken, es gab alles rund um den Bereich Wellness und auch einige Biohöfe aus der Region.

Eine besondere Betreuung bot Kati Zimmermann aus Hummelfeld an: Sie bildet Assistenzhunde aus. „Ein Diabetikerwarnhund schlägt etwa eine halbe Stunde vor Absinken des Blutzuckerspiegels an“, erklärte sie. „Die Hunde können auch Türen öffnen und bellen im Falle eines Komas solange, bis Hilfe eintrifft.“ Regine Küssner aus Nienburg hat ihre zweijährige Labradorhündin bei der Hundetrainerin ausbilden lassen. Sie erzählte: „Meine elfjährige Tochter Svea und mein Mann Uwe sind Diabetiker. Unsere Luna ist auf beide trainiert, sie riecht es, wenn einer der beiden unterzuckert ist. Luna schläft bei Svea im Zimmer, damit sie auch nachts beschützt ist.“ Und ihr Mann Uwe bekräftigte: „Der Hund ist lebenswichtig für uns.“

Interessantes bot auch das Rahmenprogramm. So schlüpfte etwa auf einer der beiden Bühnen der sonst als RSH-Radiomoderator bekannte André Santen in einen Alterssimulationsanzug. Mit Spezialbrille und Ohrenschützern, steifen Manschetten an Knien, Fußgelenken und Hals erfuhr er die typischen Einschränkungen älterer Menschen. „Dieser Anzug hilft enorm dabei, das Verständnis für die Menschen zu fördern, die täglich mit diesen Belastungen leben“, sagte Thomas Bock von der Paritätischen Pflege Schleswig-Holstein.

Die Aussteller zeigten sich zufrieden, Thomas Leopold etwa vom Therapiezentrum Boostedt meinte bereits am Sonnabend: „Es läuft wirklich gut. Am häufigsten interessiert die Menschen, was sie selbst für sich tun können.“

Die Besucherin Karin Webel aus Henstedt-Ulzburg hatte ein Auge auf spezielle Wasserfilter geworfen: „Die finde ich beeindruckend, denn die sind mit Kohleaktivfiltern ausgestattet und viel effektiver als die herkömmlichen.“

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