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Jubiläum in Tungendorf : Die Gemeinde will die Andreas-Kita

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

350 Besucher feierten am Wochenende den 50. Geburtstag der Kindertagesstätte an der Wilhelminenstraße.

shz.de von
erstellt am 23.Mai.2016 | 12:15 Uhr

Neumünster | „Natürlich hat sich viel verändert in den letzten 50 Jahren“, resümierte Helga Löhn den Werdegang der Andreas-Kita in Tungendorf. Eines habe jedoch über die gesamte Zeit Bestand gehabt: „Unser Credo. Es lautet: Mit Gott groß werden“, sagte die Leiterin der Kita. Folgerichtig startete das Jubiläumsfest am Sonnabend dann auch mit einem biblischen Erlebniskonzert in der Andreaskirche.

Pastor Christian Grabbet begrüßte die 350 Besucher, Dietmar Hirsch und Jürgen Böckenhauer vom Stadtteilbeirat und Elternvertreter überbrachten ihren Dank und ihre besten Wünsche für die Zukunft an die elf Mitarbeiter des Kita-Teams in Form großzügiger Geschenke, und Jörg Asmussen, Leiter des Fachdienstes Frühkindliche Bildung der Stadt, gratulierte und bedankte sich für die tolle Arbeit, die in der Tungendorfer Kindertagesstätte geleistet wird. Danach konnte es für die kleinen Gäste endlich losgehen. Dicht gedrängt saßen sie im Mittelgang der Andreaskirche und warteten gespannt auf Uwe Lal.

Der Kinderliedermacher tourt seit mehr als 20 Jahren mit seinem Kinder-Mitmach-Konzertprogramm durch die Republik. Singend und Gitarre spielend präsentierte er am Sonnabend seine lustigen Geschichten mit christlichen Inhalten. Immer wieder animierte er Kinder und Erwachsene zum Mitmachen, und die folgten seinen Anweisungen mit großer Freude. Eine Dreiviertelstunde unterhielt Uwe Lal sein Publikum, dann hieß es: Raus in den Garten!

Während viele Erwachsene bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen ausreichend Zeit für Begegnungen und Erinnerungen hatten – unter den Gästen gab es viele ehemalige Kitakinder –, tobten die Kleinen auf den Hüpfburgen, versuchten sich mit verschiedenen Werkzeugen als Bildhauer an Steinen aus Porenbeton oder hofften auf einen der zahlreichen Tombola-Gewinne.

„Viele Angebote unseres Festes wurden von der Kirche organisiert“, freute sich Helga Löhn über das große Engagement der Gemeindeglieder. Für sie sei das ein klares Bekenntnis zur Zusammenarbeit. „Die Gemeinde will uns, und wir wollen die Gemeinde“, beschrieb sie das Verhältnis. „Wenn die Kinder die Andreas-Kita verlassen, sollen sie wissen, dass sie wichtig und geschätzt sind. Dieser Leitspruch zieht sich bei allen äußeren Veränderungen seit 50 Jahren wie ein roter Faden durch die Arbeit der Kita“, sagte die Erzieherin.

Gegen 18 Uhr hieß es: „Schluss für heute, morgen geht es weiter!“ Am Sonntagmorgen wurde das Jubiläum dann mit einem Festgottesdienst in der Andreaskirche beendet.

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