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Rickling : Die Gemeinde soll ein neues Gewerbegebiet bekommen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Das Gebiet „Hohe Luft“ könnte erschlossen werden.

von
erstellt am 19.Sep.2014 | 07:00 Uhr

Rickling | Rickling soll wachsen und sich wirtschaftlich weiterentwickeln. Zur Ausweisung marktfähiger Gewerbeflächen wird der Gemeindeentwicklungs- und Wirtschaftsförderungsausschuss dazu zukünftig mit der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Kreises Segeberg (WKS) zusammenarbeiten. Auf der Sitzung des Ausschusses am Donnerstagabend stellte Michael Werner, Wirtschaftsreferent der WKS, deshalb Wege vor, wie das gelingen kann.

„Eine Arbeitsgruppe sollte zunächst festlegen, wo das Gebiet entstehen und welches Gewerbe sich ansiedeln soll. Danach erfolgt die qualitative Bewertung und letztlich die Änderung der Flächennutzungspläne“, erklärte er. Die WKS könne die Gemeinde kostenlos mit Kontakten zu wichtigen Gesprächspartnern unterstützen. Angeboten würde die Fläche schließlich auch auf den Gewerbemessen, auf denen die WKS den Kreis Segeberg präsentiert. Letztlich komme es jedoch auf die Nachfrage am Markt an. „Nur wer ein erschlossenes Gebiet anbieten kann, hat letztlich die Chance, es zu verkaufen“, sagte er weiter.

Als Gewerbefläche hatte die Gemeinde bereits 2006 schon einmal das Gebiet „Hohe Luft“ ins Auge gefasst. Dies wurde damals vom Kreis abgelehnt. Doch nun will sich der Ausschuss noch einmal damit befassen. „Wir müssen Wege finden, uns durch die Vorgaben der Landesentwicklungsplanung durchzuschlängeln“, erklärte Bürgermeister Christian Thomann (ABR).

Auch das das bereits ansässige Gewerbe zeigt an dem neuen Gewerbegebiet Interesse: „Der Bedarf ist da, denn im Ort kann sich keiner mehr vergrößern. Manche sind ja deshalb schon nach Trappenkamp ausgewichen“, bestätigte Glasermeister Siegfried Hock.

Ebenso weiterentwickelt werden sollen auch die Pläne zur Nachnutzung der alten Schule. Interesse haben hier bereits der Seniorenbeirat sowie die Volkshochschule angemeldet. „Wir brauchen aber auch zahlende Nutzer, die die Kosten des Hauses mittragen“, forderte Keno Jantzen (CDU).

Nach den langwierigen Vertragsverhandlungen der Gemeinde mit dem Netzanbieter „Unser Ortsnetz“ soll die Akquise der Privatverträge für das schnelle Internet jetzt im November starten. Benötigt werden mindestens 500 Unterschriften, damit das Unternehmen tätig wird. Im ersten Anlauf, der vor rund zwei Jahren von den Stadtwerken Neumünster initiiert wurde, waren nur 200 Verträge zusammengekommen. „Hier müssen sich die Ricklinger jetzt gegenseitig überzeugen“,
warb Thomann für die Breitbandversorgung.


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