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Trappenkamp : Die Gemeinde investiert in die Wehr

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Drei Millionen Euro wird die neue Feuerwache kosten. Es soll auch ein Fahrzeug mit einer Drehleiter angeschafft werden.

Trappenkamp | Mit einer Gesamtinvestition von rund drei Millionen Euro nimmt Trappenkamp viel Geld in die Hand, um die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde fit für die nächsten Jahrzehnte zu machen. Donnerstag stellten Trappenkamps Bürgermeister Harald Krille und Gemeindewehrführer Marco Dorwo die aktuelle Planung für den Neubau der Feuerwache in der Gemeindevertretung vor.

Vorgesehen sind sieben Stellplätze für Fahrzeuge bis hin zu einem Fahrzeug mit Drehleiter, ein Waschplatz für die Fahrzeuge, Aufenthalts-, Verwaltungs- und Arbeitsräume sowie eine Dienstwohnung für einen Feuerwehrmann. „Die Planung lag in Abstimmung mit der Gemeinde zu einem Großteil in Händen der Feuerwehr und der begleitenden Architektin“, sagte Krille. Die Entürfe wurden einstimmig aus den Reihen der Gemeindevertretung begrüßt. „Damit ist die Feuerwehr ihrem Umzugsziel zum Jahresende oder Jahresanfang 2018 einen Schritt näher“, sagte Marco Dorwo. Neben dem Neubau soll auch noch ein Fahrzeug mit einer Drehleiter angeschafft werden. Auch für die Entwicklung der Gemeinde gab es Donnerstag einstimmig grünes Licht aus den Fraktionen. So wurde nicht nur der Beschluss für die Erstellung eines Bauprogramms für das Neubaugebiet auf dem Gelände des ehemaligen Waldhotels verabschiedet. Auch die Ausweisung neuer Gewerbeflächen soll zeitnah auf den Weg gebracht werden. „Es gibt einige ernst gemeinte Anfragen von Unternehmen, die sich gern in Trappenkamp ansiedeln möchten“, meinte Bürgermeister Harald Krille. Die Entwicklung soll in Zusammenarbeit mit der Kreisplanung Segeberg erfolgen. Außerdem sollen in den Trappenkamper Gemeindewerken ein drittes Energiemodul und zusätzliche Wärmespeicher gebaut werden. Durch das dritte Modul und die Wärmepuffer könnten die Gemeindewerke termingerechter Strom produzieren und bessere Preise auf dem Strommarkt erzielen. Das komme unterm Strich den Trappenkamper Bürgern zugute, erklärte Axel Barkow aus dem Werkausschuss. Ziel der Trappenkamper Gemeindewerke bleibe nicht die Gewinnmaximierung, sondern die Lieferung kostengünstiger Energie für die Trappenkamper Bürger.

Gute Nachrichten gab es außerdem für die Grundschule der Gemeinde. Nachdem die Gemeinde einem Eigenanteil von 6600 Euro zugestimmt hat, gibt es 20  000 Euro Zuschuss vom Land für das Projekt „Digitale Medien“.  

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