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Sager-Viertel : Die Gänseliesel steht jetzt im Bauhof

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Abriss-Vorbereitungen im Sager-Viertel schreiten voran. Mitarbeiter des TBZ bauten die Gänseliesel ab und transportierten sie zum Bauhof.

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erstellt am 11.Feb.2014 | 05:00 Uhr

Neumünster | Eine Gans kam schon vor Jahren abhanden, jetzt ist auch die Gänseliesel weg. Aber keine Bange: Die 1982 von Frauke Wehberg geschaffene Bronzeskulptur wurde nicht gestohlen und kommt auch wieder zurück auf den Gänsemarkt.

Mitarbeiter des Technischen Betriebszentrum bauten das Kunstwerk gestern ab und transportierten die Gänseliesel zum städtischen Bauhof. Hier bleibt sie, bis der Gänsemarkt im Zuge des Baus der Holsten-Galerie neu gestaltet ist. Der Umbau des Gänsemarktes soll der Situation am künftigen Haupteingang des Einkaufszentrums Rechnung tragen und wird komplett vom Projektentwickler ECE bezahlt.

Die Planung sieht eine Außengastronomie rechts und links des Eingangs zur Holsten-Galerie vor. Die Gänseliesel kommt nicht ganz an ihren alten Standort zurück, sondern soll etwas dichter an den Kuhberg heranrücken und dort von zwei neuen Pflanz- und Sitz-Inseln eingerahmt sein. Manche haben es vielleicht gemerkt: Auch das an Hans Fallada erinnernde Bronzeschild hängt nicht mehr an seinem angestammten Platz am Courier-Haus. Damit Metalldiebe oder Souvenirjäger nicht auf dumme Gedanken kommen, wurde es ebenfalls schon vorsorglich abmontiert.

All das sind untrügliche Anzeichen, dass der Abriss von Courier-Haus und Sager-Viertel näher rückt. In der Courier-Passage hat er sogar schon begonnen. Arbeiter einer Abbruchfirma haben im Untergeschoss und in den früheren Geschäftsräumen der Firma Kehlert bereits die Fensterelemente ausgebaut und im Innern die Räume entkernt. Auch auf dem ehemaligen, jetzt abgezäunten Parkplatz der Commerzbank haben die Bagger das Sagen. Gestern wurden hier Bäume gefällt.

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