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Wasbek : Die Fläche an der Loh bleibt ein Tabu

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die umstrittene Fläche an der Loh in Wasbek wird vorerst nicht verändert.

Wasbek | Die umstrittene Fläche an der Loh wird vorerst nicht verändert. Das entschied die Mehrheit der Mitglieder des Ausschusses für öffentliche Angelegenheiten am Donnerstagabend auf ihrer Sitzung im Gemeindezentrum in Wasbek.

Der Fraktionsvorsitzenden der Wählergemeinschaft Bürgerliche Mitte in Wasbek (BMW), Uwe Pauschardt, hatte zuvor beantragt, einen Landschaftsplaner einschätzen zu lassen, wie sich die brachliegende Fläche an der Loh im Bereich einer ehemaligen Müllhalde sinnvoll gestalten lässt. Doch die Mehrheit der Ortspolitiker blieb skeptisch.

Die Fläche war vor einigen Monaten in die Schlagzeilen geraten, nachdem die Rendsburger Umweltbehörden für einen vom Bürgermeister Karl-Heinz Rohloff in Eigenregie veranlassten Grabenaushub zur Entwässerung einer Spurbahn die erforderliche Genehmigung versagt hatte. Es kamen Altlasten ans Tageslicht, die jedoch keine die Umwelt schädigende Stoffe beinhalteten. Das ergaben Wasserproben. Letztlich wurde aber trotzdem für die Fläche ein Betretungsverbot durch den Kreis erlassen (der Courier berichtete). Für die Mehrheit der Ortspolitiker war danach klar: „Wir tasten die Loh nicht an, um uns nicht noch weitere Probleme einzuhandeln.“

Laut Straßenreinigungssatzung sind die Grundstückeigentümer verpflichtet, vor der eigenen Haustür den Gehweg und Rinnstein sauber zu halten, auch damit das Oberflächenwasser besser abfließen kann. Das Problem: Selbst Bürgermeister Karl-Heinz Rohloff gestand ein, dass die Gemeinde nicht immer und überall zum Thema eine Vorbildfunktion einnimmt. Der Aussprache folgte die Empfehlung an den Kreis der Gemeindevertreter, grünes Licht für den Kauf einer Drahtbürste zu geben, die als Anbaugerät beim kommunalen Schlepper zum Einsatz kommen soll. Erforderliche Bewuchsrückschnitte auf öffentlichen Flächen sollen außerdem über den „kleinen Dienstweg“ erledigt werden, hieß es.

Bürgermeister Rohloff berichtete weiter, dass der Kreis Rendsburg-Eckernförde auch die Wasbeker bei der Unterbringung von Asylbewerbern in die Pflicht nimmt. Von 820 dem Kreis vom Land zugewiesenen Personen müssen sie Mietraum für neun Menschen vorhalten. Derzeit sind zwei Asylbewerber in Wasbek untergebracht. Anfallende Mietkosten trägt zu 70 Prozent das Land. Rohloff möchte in Hinblick auf die Mieträume erst bei Bedarf zu handeln. Dagegen erhob sich kein Widerspruch. Befürwortet wurde auch, der Gemeindewehr für rund 4500 Euro ein Gaswarngerät zur Verfügung zu stellen. Möglicherweise gibt es dafür sogar einen Zuschuss aus der Feuerwehrkasse von bis zu 30 Prozent.





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erstellt am 31.Aug.2014 | 09:30 Uhr

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