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Alte Feuerwache : Die Feuerwehr-Uhr schlägt wieder

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Zeitmesser läuft nun mit einem per Funk gesteuerten Uhrwerk.

von
erstellt am 15.Feb.2017 | 15:00 Uhr

Neumünster | Die historische Uhr an der Alten Feuerwache schlägt wieder – grundüberholt und mit einem neuen Innenleben. Der Zeitmesser läuft nun mit einem per Funk gesteuerten Uhrwerk.

Davon konnte sich Sven Kasulke gestern überzeugen. Der Chef der Berufsfeuerwehr war erstmals wieder mit weiteren Kollegen an seiner alten Wirkungsstätte zu Besuch. Mit dem Umzug der Rettungskräfte in das neu gebaute Gefahrenabwehrzentrum an der Färberstraße wurde die Alte Feuerwache von der Stadt an die Wobau verkauft.

„Wir sind hier im Dezember 2014 mit den letzten Kräften ausgezogen. Der Löschzug machte am 30. Dezember 2014 das Licht aus“, sagte Sven Kasulke zu Wobau-Geschäftsführer Uwe Honsberg. Der bedankte sich bei dieser Gelegenheit nochmals, dass die Wobau schon vor der offiziellen Übergabe des denkmalgeschützen Ensembles mit den Umbauarbeiten beginnen durfte.

„Die Bausubstanz ist gut. Man sieht jetzt , dass man etwas daraus machen kann. Für die Berufsfeuerwehr war das Gebäude aber zu klein und nicht mehr zeitgemäß“, sagte Kasulkes Stellvertreter Rainer Scheele. Das Gastgeschenk der Feuerwehrleute war ein Foto vom 100-jährigen Jubiläum der Berufsfeuerwehr im Jahr 2014. Die Aufnahme zeigt noch die alte blau lackierte Fahrzeughalle für den Rettungsdienst.

Doch das ist inzwischen schon Geschichte. „Für die Halle haben wir einen Abnehmer gefunden“, sagte Wobau-Chef Honsberg. In die ehemalige Fahrzeughalle der Berufsfeuerwehr und das Mannschaftsgebäude, das nach historischem Vorbild umgebaut wurde, ist die Wobau selbst mit ihrer Verwaltung eingezogen.

Die Häuserzeile an der Wittorfer Straße ist von Grund auf saniert worden und vermietet. Die ehemalige Rettungs-Leitstelle ist jetzt die Concierge-Wohnung der Anlage. Der Schlauchturm sieht von außen noch aus wie im Baujahr 1928. „Innen soll jetzt ein Aufzug eingebaut werden“, teilte Uwe Honsberg mit. Danach will die Wobau entscheiden, wie sie mit der Anfrage potenzieller Nutzer umgehen will. Zwei Klettervereine haben ihr Interesse bekundet. Als Kunstobjekt dient der markante Schlauchturm schon jetzt. Nachts wird der Turm mit einem Beamer vom Flachdach der Halle aus angestrahlt.

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