Grossharrie : Die Feuerwehr braucht mehr Wasser

Einige Löschbrunnen in Großharrie haben nicht mehr genug Wasserleistung. Diese sollen – wie hier am Dorfplatz – erneuert werden.
Einige Löschbrunnen in Großharrie haben nicht mehr genug Wasserleistung. Diese sollen – wie hier am Dorfplatz – erneuert werden.

Die Gemeindevertreter aus Großharrie wollen mehrere Löschbrunnen verbessern. Die Schülerzahlen haben sich erholt.

shz.de von
15. September 2016, 08:15 Uhr

Grossharrie | Wenn es wirklich einmal darum geht, einen Großbrand zu löschen und nicht nur die Eichen auf dem Dorfplatz zu bewässern, könnten Großharries Feuerwehrmänner an einigen Punkten in der Gemeinde schnell einmal auf dem Trockenen sitzen. Soweit wollen Großharries Ortspolitiker es aber gar nicht erst kommen lassen. Das stellten die Gemeindevertreter am Dienstagabend auf ihrer Sitzung klar.

Auf dem Dorfplatz sind gleich zwei Brunnen in die Jahre gekommen und geben für einen größeren Einsatz nicht mehr genug Wasser her. Hier soll ein neuer Brunnen für Abhilfe sorgen. Auch für den bisherigen Feuerlöschbrunnen am Kleinharrieredder soll Ersatz geschaffen werden. „Hierfür muss noch über einen neuen Standort verhandelt werden“, erklärte Großharries Bürgermeister Holger Nohrden auf einer Sitzung. Am bisherigen Standort ist nicht genug Wasser vorhanden. Deswegen soll der Brunnen verlegt werden.

Außerdem stand die Stellungnahme der Gemeinde zur überörtlichen Prüfung der Rechnungsjahre 2011 bis 2015 zur Diskussion. In der Prüfung waren neben der Ausschöpfung der Grund- und Gewerbesteuersätze auch eine Anhebung der Hundesteuer und die Einführung einer Gebührensatzung für Leistungen der Feuerwehr sowie die Schaffung einer Straßenausbausatzung. Würde die Gemeinde ihre Einkommensmöglichkeiten ausschöpfen, hätte das im Prüfungszeitraum etwa Mehreinnahmen von rund 176  000 Euro ausgemacht. Wie Holger Nohrden kommentierte, sei es allerdings fraglich, ob dann die Gewerbebetriebe in der Gemeinde bleiben würden oder sich überhaupt dort niedergelassen hätten. Die Empfehlungen sollen trotzdem im Finanzausschuss geprüft werden.

Erfreulich, so Nohrden, habe sich dagegen die Schülerzahl an der Grundschule in der Gemeinde entwickelt. Sechs Viertklässler haben die Grundschule dieses Jahr verlassen. Elf Schulanfänger sind dafür nachgerückt.

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