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Die Fans feierten den Blues mit der Gruppe „Blues Too“

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

von
erstellt am 08.Mai.2017 | 11:52 Uhr

Der Blues lebt und ist nicht totzukriegen. Erst recht nicht im Musik-Tempel Savoy, wo die gut geölte Blues-Rock-Maschine „Blues Too“ 60 Jünger des unverwüstlichen Genres in Ekstase versetzte.

Sie bieten Spielfreude pur: Die sechs Blues-Recken kennen nur ihren Job und ihre Mission: den Blues zelebrieren, aber diesen auch mit Rock-Elementen anreichern und sogar mal ins feinfühlig-Balladeske gehen.

Peter-Albert Schott gibt dabei die Reibeisenstimme am Keyboard, der für Gänsehautstimmung in schnellen und langsameren Nummern sorgt. Letztere waren an diesem Abend allerdings Mangelware, zu gut ging der fulminante Band-Express ab und musikalisch austoben konnte man sich am Besten unter Hochgeschwindigkeit. Diese hatten Jens Petersen an der Gitarre mit klug gesetzten und nie übertriebenen Soli und Bassist Nils Torbjörn Butenschön durchgehend auf der Pfanne. Wenn beide dann hin und wieder auch zum Mikrofon griffen, spürte man die geballte Ladung an Emotion, die die Band an diesem Abend auszeichnete. Bastian Seils gab am Schlagzeug die solide Rhythmus-Abteilung, während Jan-Hendrik Wegner an der Mundharmonika der verwegene Haudegen war. So entstanden Song-Perlen wie „Somebody help me“, „Hitchhiking“, oder The blues ain’t had enough of me“.

Und sogar die Beatles hatten ihr ihren Platz mit „Come together“ und „Things we said today“ mischten sich liebliche Pop-Elemente in den wagemutigen und positiv-rauen Sound. Sehr zur Freude der treuen Savoy-Gemeinde, die auch diesmal
voll auf ihre Kosten kam
und ihren Besuch nicht bereute. 




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