Grossharrie : Die ersten Störche sind da

Das streitbare Storchenpaar aus Großharrie ist durch den orangen Hühnerring  am Bein des Männchens gut zu erkennen. Zuerst inspizierte das Paar erst einmal das Nest. Inzwischen wird wieder eifrig geklappert.
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Das streitbare Storchenpaar aus Großharrie ist durch den orangen Hühnerring am Bein des Männchens gut zu erkennen. Zuerst inspizierte das Paar erst einmal das Nest. Inzwischen wird wieder eifrig geklappert.

Wahrscheinlich handelt es sich um das Paar, das einmal versuchte, Golfbälle ausbrüten.

shz.de von
18. Februar 2014, 08:00 Uhr

Ein Storchenpaar ist in Großharrie gelandet. Vermutlich handelt es sich um Harold und Maud, die vor neun Jahren in Krogaspe versuchten, Golfbälle auszubrüten. Das Männchen jedenfalls ist eindeutig durch den orangen Hühnerring am Bein zu erkennen. Seit etwa fünf Jahren treibt das Storchenpaar sein Unwesen in Groß- und Kleinharrie und hat die hier brütenden Paare vertrieben.

Eier legt das Storchenweib aus Großharrie nicht. Wie Storchenberinger Jörg Heyna vermutet, könnten die Eierstöcke bei Maud zu Beispiel durch eine Verletzung geschädigt worden sein. Ein Brutversuch des streitbaren Paares mit einem vom Wildpark Eekholt in Großenaspe zur Verfügung gestellten Ei blieb im vergangenen Jahr erfolglos (der Courier berichtete). Vermutlich war das Ei nicht befruchtet.

Seit dem Wochenende klappern die beiden Störche jetzt wieder über den Dächern von Großharrie. Immerhin hat das von den beiden Störchen auf einer gestutzten Kastanie gebaute Nest selbst den Orkanen im Spätherbst widerstanden. Wie im Vorjahr ist das Paar weit vor den aus Spanien und Afrika kommenden Störchen zurückgekehrt. Wo das Paar überwintert, ist unklar.

Zumindest das derzeit milde Wetter dürfte den Frühheimkehrern entgegenkommen. „Kehrt der Winter noch einmal zurück, sind die Vögel gefordert“, sagt Vogelexperte André Rose vom Wildpark Eekholt.



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