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Holsteinischer Courier

17. Dezember 2017 | 05:54 Uhr

60 Jahre Trappenkamp : Die ersten Bäume stehen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Gemeinde feiert Geburtstag. Weitere Baumpaten werde noch gesucht.

Trappenkamp | Gut 180 Gäste hatten sich am Freitag im Trappenkamper Bürgerhaus versammelt, um den Geburtstag der Gemeinde zu feiern und einen Blick in die junge, aber durchaus bewegte Geschichte zu werfen.

Nach dem 2. Weltkrieg zog es viele Flüchtlinge nach Trappenkamp. „Aus Fremden und Vertriebenen wurden Nachbarn und Freunde“, sagte Trappenkamps Bürgermeister Harald Krille. Bis heute sei die Gemeinde durch die Schicksale der Vertriebenen geprägt, die hier ein neues Zuhause gefunden hättn. Das, so Krille, spiegle sich schon allein in den Namen der Straßen und Plätze wider.

So setzte sich der Reigen der Veranstaltungen dann auch am Sonntag auf dem Sudetenplatz fort. Hier pflanzte Trappenkamps Bürgermeister mit Dierk Hamann, dem Umweltschutzbeauftragten der Gemeinde, im Kreis von gut 20 Gästen zwei von 60 Jubiläumsbäumen, die im Festjahr gepflanzt werden sollen. Für jedes Jahr Trappenkamp stehe ein Baum, erklärte Hamann. 30 Traubeneichen und 30 Winterlinden sollen es am Ende werden. Dabei können Bürger für 15 Euro die Patenschaft für einen Baum übernehmen, sagte Gemeindedezernent Werner Schultz.

Am Sonntag übernahmen Hubert und Rosemarie Frank, die 1962 den Weg nach Trappenkamp gefunden haben, die Patenschaft für eine Winterlinde auf dem Sudetenplatz. 40 Bäume sind bereits vergeben. Für 20 Bäume können sich Paten noch beim Gemeindedezernenten oder bei Harald Krille melden. Für die Traubeneichen hat sich die Gemeinde entschieden, da dies die seltenere Eichenart in Schleswig-Holstein sei. Die Winterlinde wurde gewählt, weil sie ein schöner heimischer Baum sei. Bekannt sind hier der Lindenblütentee und der Lindenhonig, sagte Dierk Hamann.

Am Sonntagnachmittag durfte sich anschließend noch der Biobauer und Buchautor Matthias Stührwoldt aus Stolpe nach einer Lesung über eine schöne Winterlinde für seinen Ökohof freuen.

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