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Die ehemaligen "Stifte" feierten 50-jähriges Jubiläum

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erstellt am 21.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Neumünster | In fröhlicher Runde trafen sich in diesen Tagen 15 ehemalige Maschinenschlosserlehrlinge des Bahnausbesserungswerkes im Hotel Seeblick in Mühbrook, um in Erinnerungen zu schwelgen.

50 Jahre zuvor hatten die damals 24 jugendlichen Berufsanfänger ihre Ausbildung begonnen. "Rund 300 Bewerber hat es für den Jahrgang gegeben. Mehrmals mussten wir zu Vorstellungsgesprächen, bevor wir unseren Vertrag in der Tasche hatten", erzählte Adolf Wildner.

Gelernt haben sie fleißig, aber auch der Spaß kam nicht zu kurz. So machten auch die Streiche aus alten Tagen noch einmal die Runde. "Manchmal haben wir Fett unter die Schubladen geschmiert oder auch schon mal ein bisschen mit Gas und Sauerstoff gezündelt", verriet Wildner schmunzelnd.

Ihren Gesellenbrief haben alle in der Tasche, die meisten davon im praktischen Teil sogar mit einer Eins. "Wir waren der erste Jahrgang, der vor der Industrie- und Handelskammer geprüft wurde. Das war schon was", erinnerten sich die Jubilare.

Zuvor besuchten die Ehemaligen sogar ihre beiden noch lebenden Ausbilder, die aus gesundheitlichen Gründen allerdings nicht zum Treffen kommen konnten. Hans Haffke (90) und Adolf Brügge (94) hatten die Jungs damals unter ihre Fittiche genommen. "Von denen haben wir richtig viel gelernt", lobten die ehemaligen "Stifte" ihre Lehrmeister.

Nicht jeder der 24 ist als Maschinenschlosser in Neumünster geblieben. Einige haben sich weitergebildet, andere sind umgezogen - aber den Kontakt pflegen sie heute noch. Seit ihrem 25-jährigen Jubiläum kommt die Truppe alle paar Jahre zum Klönen zusammen.

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