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Grossenaspe : Die drei Eekholter Fischotter können jetzt ins Wasser rutschen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der erste Abschnitt des neuen Otterngeheges ist fertig.

Grossenaspe | Was lange währt, wird endlich gut: Die dreiköpfige Fischotterfamilie, die im Wildpark Eekholt zuhause ist, hat ihr neu gestaltetes Gehege bezogen. Mit der Eröffnung des ersten Abschnitts wurde gestern das seit 2011 angedachte Projekt ein gutes Stück auf den Weg gebracht.

Das erweiterte Gehege bietet den Tieren jetzt mehr Platz im Gelände sowie eine größere Wasserfläche. Und auch die Otterrutsche wird von der putzigen, kleinen Familie, die zu den Mardern gehört, gerne angenommen. Auf der großzügigen Steganlage, die erhöht angelegt wurde, können die Besucher die beliebten Fischotter nun besonders gut beobachten.

Das ausschließlich aus Spenden finanziert Projekt mit Kosten in Höhe von 30 000 Euro hatte jedoch auch seine Tücken. Insbesondere bei der Genehmigung zur Aufstellung des neuen Beobachtungspavillons hatte es immer wieder Verzögerungen gegeben.

„Unter anderem mussten wir an der Anlage einen Löschwassernachweis erbringen. Außerdem sollte ein Gutachten zur Bombenfreiheit erbracht werden und die Genehmigungsbehörde wollte zudem sichergestellt wissen, dass kein Baum auf den Pavillon fallen kann. Doch für all diese Probleme haben wir letztlich eine Lösung gefunden“, berichtete Wildpark-Geschäftsführer Gunthram Freiherr von Schenck.

Außerdem sei der Umbau im laufenden Betrieb vonstatten gegangen. Dabei sollten weder die Besucher noch die Otter über Gebühr gestört werden. „Doch das Otterpaar hat die Zeit des Rückzugs gut genutzt“, erklärte er schmunzelnd im Hinblick die Familiengründung, die während der Ruhezeit stattgefunden hatte.

An den Kosten für den Gehegeumbau beteiligt haben sich unter anderem der Förderverein Wildpark Eekholt mit 20 000 Euro sowie zahlreiche weitere Sponsoren.

Im zweiten Bauabschnitt sollen im kommenden Jahr der Umbau des zweiten Geheges sowie die Errichtung einer Informationsausstellung folgen. Doch bis dahin wird der Wildpark zunächst zwei Findelkinder aus dem Otterzentrum Hankensbüttel in Niedersachsen übernehmen. „Die beiden ursprünglich aus Mecklenburg-Vorpommern stammenden Tiere werden einige Wochen im Gehege verbringen und dann von uns ausgewildert“, erklärte von Schenck.




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