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Skulpturensommer : „Die Bisseer haben es einfach verdient“

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Skulptur in Bissee erhält als erster Verein den Bordesholmer Kulturpreis.

Bissee | Buntes Treiben und allerbestes Wetter ergänzten sich perfekt bei der Eröffnung des Skulpturensommers in Bissee. Getreu dem selbst auferlegten Motto „Kunst ohne Umwege“ waren fast alle der 22 Künstler an diesem Nachmittag anwesend und kamen auch mit vielen der 400 Besucher ins Gespräch. Und schnell lockte auch der Fußmarsch durch das Dorf, um die vielen Objekte aufzuspüren.

Doch bevor es auf Entdeckungsreise ging, musste natürlich erst der offizielle Teil absolviert werden. Kiels Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer verwies in seinem Grußwort auf die gesellschaftliche Bedeutung von Gegenwartskunst und freute sich darüber, dass in Bissee Kunst und Politik „nicht mit dem Holzhammer“ miteinander verquickt werden. Karin Russ vom Verein Skulptur in Bissee erinnerte noch einmal an das große Gemeinschaftsgefühl, das sich alljährlich bei Ausstellern, Besuchern und Freunden entwickelt, und betonte die Einmaligkeit und Unverwechselbarkeit des gesamten Projekts.

Dies würdigte auch der Kulturverein Bordesholmer Land, der dem Verein den Bordesholmer Kulturpreis verlieh und damit dessen besondere Bedeutung in der Region hervorhob. Der Preis wird zum zehnten Mal vergeben, zum ersten Mal an einen Verein. Bisherige Preisträger waren unter anderem Dietrich Ladwig, das Ehepaar Urte und Franz Rohwer und Christine Hankel.

„Die Bisseer haben es einfach verdient“, meinten Reinhard Koglin und
Dieter Randig, 1. und 2. Vorsitzender des Kulturvereins, unisono. 

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