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Baustellen : Die Bahn baut – aber erst ab dem Jahr 2021

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Wasbeker Straße soll dann ein ganzes Jahr lang komplett zu sein / Ein Jahr später soll an der Bahnhofstraße gebaut werden

shz.de von
erstellt am 23.Mai.2017 | 09:00 Uhr

Neumünster | Eigentlich hätten sich Autofahrer in den kommenden Wochen in der westlichen Innenstadt auf erhebliche Verkehrsprobleme einstellen müssen. Schließlich hieß es erst vor ein paar Wochen,  die Deutsche  Bahn (DB) werde die Brücke über der Wasbeker Straße neu bauen. Ein halbes Jahr sollte die Fahrbahn gesperrt sein (der Courier berichtete). Doch nun haben sich die Pläne geändert. Auf Nachfrage bestätigten sowohl Bahn als auch Stadt: In diesem Jahr wird nun doch nicht mehr gebaut.

Die Baustelle wird verschoben, dauert dafür aber doppelt so lange. „Vorgesehen ist der Ersatzneubau der Bahnbrücke Wasbeker Straße nun vom Jahr 2021 bis zum Jahr 2022 mit nachlaufenden Arbeiten bis 2023“, sagt Konzern-Sprecherin Sabine Brunkhorst. Verkehrsteilnehmer müssten sich dann auf eine einjährige Vollsperrung für Fahrzeuge und Fußgänger einstellen. Fünf Millionen Euro hat die Bahn dafür eingeplant.

Nochmal etwa drei Millionen mehr sollen die Arbeiten zum Ersatzneubau der Brücke über die Bahnhofstraße kosten. Das ist nun von 2022 bis 2024 vorgesehen. Wie an der Wasbeker Straße stehen die Erneuerung der Widerlager und Stahlüberbauten sowie zusammenhängende Leitungs- und Straßenbauarbeiten an. Auch hier sieht der Plan eine einjährige Vollsperrung vor.

„Wir stehen mit den Planern der DB im intensiven Kontakt, um den Bauablauf zu klären“, sagt Ralf-Josef Schnittker, Fachdienstleiter Tiefbau bei der Stadt. Die nächste Besprechung finde im Juni statt. Der zuständige Bau- und Vergabeausschuss solle im Juli unterrichtet werden. Schnittker sieht nun auch Vorteile für die Terminplanung seiner Abteilung für dieses Jahr: „Durch die Terminverschiebung können wir nun den  Mischwasserüberlauf am Schleusberg doch noch neu bauen. Dafür müssen wir den Schleusberg zumindest teilweise sperren. Das wäre nicht gegangen, wenn die Wasbeker Straße parallel dazu auch dicht gewesen wäre“, sagt Schnittker.

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