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Kieler Straße : „Die Apfelernte fällt in diesem Jahr wirklich üppig aus“

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Neumünster | Auf der großen Apfelwiese an der Kieler Straße 515 werden derzeit die Apfelbäume fleißig gerüttelt und geschüttelt. Die Ernte ist in vollem Gange und die Arbeitsgemeinschaft „Alte Obstwiese“ pflückte und sammelte am Wochenende nun die Früchte ein, um diese am Sonntag gleich vor Ort mit der mobilen Saftpresse zu köstlichem Saft zu verarbeiten.

„Die Apfelernte fällt in diesem Jahr wirklich üppig aus. Es war ein gutes Apfeljahr. Rund zwei Tonnen Früchte werden wir wohl am Ende zu rund 1500 Litern Saft verarbeitet haben“, erklärte der Vorsitzende Heinrich Kautzky zufrieden. Immer beliebter werde auch das Angebot, die Äpfel aus dem eigenen Garten zum Pressen auf der Wiese anzuliefern.

Erstmals nahmen dieses Angebot Johanna Schulz (21) und ihr Vater Holger in Anspruch. Rund 70 Kilogramm der Sorten Golden Delicius und Elstar hatten die beiden Einfelder mitgebracht. „Ich schätze, dass wir daraus so 30 bis 40 Liter Saft gewinnen können“, meinte Holger Schulz zuversichtlich.

Auf mehr als 750 Kilogramm belief sich dagegen die Erntemenge eines Freundeskreises aus Busdorf/Schillsdorf. Heraus kamen dabei rund 1000 Liter Apfelsaft. Und Marie Steinkamp (29), Svenja Claasen (28) und Oliver Mohr (28) hatten denn auch gut zu tun, die zahlreichen Fünf-Liter-Kanister wieder zu verstauen. „Geerntet haben wir gestern. Das Wetter war dafür natürlich nicht so toll. Aber für den Genuss von Saft aus eigenen Äpfeln lohnt sich die Arbeit auf jeden Fall“, erklärten sie. Besonders gut schmecke der Saft heiß mit einem Schuss Amaretto und Schlagsahne. Ebenfalls rund 200 Kilogramm hatte Familie Roloff aus Heikendorf dabei. „Wir kommen jetzt bestimmt schon das fünfte oder sechste Jahr. Es ist total nett hier“, erzählte Anika Roloff (37).

Für die guten Tipps rund um den Apfelbaum war beim Apfelfest unter anderem Albert Bork (77) zuständig. Der ehemalige Kreisfachbetreuer für Kleingärtner hatte für alle Anliegen der Besucher einen guten Rat. „Wir lassen die Leute die Sorten jetzt probieren. Und die, die den Gästen am besten schmecken, werden wir im Frühjahr veredeln. So entwickeln wir den Baumbestand auf der Wiese weiter. Und immerhin kommen wir so mittlerweile auf gut 70 Sorten“, erklärte Bork nicht ohne Stolz. 

 

Über weitere Unterstützer würden sich die Aktiven am Wochenende 31. Oktober / 1. November (10 bis 15 Uhr) freuen. Gepflückt werden darf dann auch für den Eigenbedarf, Wer an diesem Termin keine Zeit hat und dennoch etwas vom Apfelsaftjahrgang abhaben möchte, kann seine Bestellung bei Burkhard Roese (0 43 21 / 3 77 23) oder Hans-Uwe Krause (0 43 21 / 52 99 26) aufgeben. www.alte-obstwiese.de





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