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THW-Übung : Die Äste im Tierpark waren zu hoch

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

13 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks wollten abgebrochene Äste am Ottergehege entfernen – doch das glückte nicht.

shz.de von
erstellt am 06.Mär.2015 | 08:00 Uhr

Neumünster | Eine gute Übung, leider ohne Erfolg: 13 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) bekamen am Mittwochabend um 18.15 Uhr überraschend Alarm. „Gefahr für Leib und Otter“ lautete der Einsatzspruch von Zugführer Jan Eisfeldt. Seit dem letzten Sturm drohen dicke abgebrochene Äste aus etwa zehn Metern Höhe auf das Ottergehege und den Rundweg des Tierparks zu stürzen. Tierpark-Chefin Verena Kaspari hatte daher die Helfer informiert – und die nutzten den ungewöhnlichen Ort zum Training.

Innerhalb einer Stunde waren die THWler mit schwerem Gerät vor Ort und leuchteten den Einsatzort zunächst aus. Dann bauten sie bei Nieselregen und Temperaturen knapp über 0 Grad eine Gerüstpyramide auf. Doch die reichte lediglich bis zu einer Höhe von neun Metern. „Es fehlte halt das letzte Stück. Die Äste waren zudem sehr verkantet. Trotz vieler Ideen und Improvisationen konnten wir die Äste nicht rausbekommen“, bedauerte Eisfeldt, als er kurz vor Mitternacht die Übung abbrach und mit den Kollegen wieder in die Zentrale an der Niebüller Straße einrückte. Dennoch zieht er ein positives Fazit: „13 Helfer an einem Abend innerhalb der Woche in einer Stunde an den Einsatzort zu bekommen, ist schon gut. Alle waren motiviert und mit viel Ehrgeiz bei der Sache.“

Verena Kaspari ließ die acht Fischotter wieder ins Außengehege. „Wir werden nun einen Gartenbaubetrieb beauftragen, mit einem Hubsteiger die Äste zu entfernen“, sagte sie. Solange bleibt der Bereich vor dem Gehege aus Sicherheitsgründen gesperrt.

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