Wasbek : Die Aalbekbrücke ist marode

Der Beton der Aalbekbrücke an der Hauptstraße bröckelt, und der Stahl rostet. Jetzt muss die Gemeinde Wasbek handeln.
Der Beton der Aalbekbrücke an der Hauptstraße bröckelt, und der Stahl rostet. Jetzt muss die Gemeinde Wasbek handeln.

Die Aalbekbrücke an der Hauptstraße in Wasbek muss dringend saniert werden.

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05. Juni 2014, 05:30 Uhr

Wasbek | Die Aalbekbrücke an der Hauptstraße in Wasbek muss dringend saniert werden. Das wurde auf der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses unter dem Vorsitz von Reiner Großer deutlich. Experten der Stadt Neumünster bewerten das etwa 50 Jahre alte Bauwerk mit der Note 3,5 bis 4,0. Das heißt für den Laien: Die Stand- und Verkehrssicherheit sind erheblich beeinträchtigt und erfordern eigentlich sofortige Maßnahmen.

Besonders fleißig nagte der Zahn der Zeit an Beton und Konsolen, auf denen die Fertigteilträger der Brücke aufliegen. Die Schwachpunkte sind allerdings noch nicht so gravierend, dass die Ortspolitiker eine Sperrung der Brücke in Betracht ziehen müssten.

Für die Sanierung des Bauwerks sind bereits 70 000 Euro im Gemeindehaushalt eingestellt. Noch in diesem Jahr soll ein Sanierungsauftrag auf den Weg gebracht werden.

Zu den 150 bereits auf LED-Technik umgerüsteten Straßenlampen werden noch einmal 25 Stück dazu kommen, die nicht eingeplant waren. Dabei handelt es sich um die Leuchten entlang des Radweges vom Dorf über die Autobahn 7 bis in den Ortsteil Bullenbek, die – aus welchen Gründen auch immer – schlicht und einfach bei der Ursprungsplanung vergessen wurden.

Der Nachschlag kostet zwar zusätzlich rund 12 000 Euro, doch das bringt die Wasbeker nicht in Verlegenheit. Denn für die Gesamtumrüstung waren 160 000 Euro eingeplant. Die Ausschreibungsergebnisse hatten nach Aussage des Finanzausschussvorsitzenden Michael Hollerbuhl eine Ersparnis von rund 50 000 Euro zur Folge.

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