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Baby-Zuwachs: : Die 1000er-Marke rückt wieder näher

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Bereits zum vierten Mal in Folge nimmt die Zahl der Neugeborenen in Neumünster zu. 969 Jungen und Mädchen kamen 2015 im FEK zur Welt

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erstellt am 05.Jan.2016 | 18:50 Uhr

Neumünster | Gute Nachricht für Neumünster und das Leben in der Stadt: Die Babys kehren zurück! – Bereits zum vierten Mal in Folge verzeichnet die Geburtsstation im Friedrich-Ebert-Krankenhaus steigende Geburtenzahlen: 969 kleine Erdenbürger erblickten hier im Jahr 2015 das Licht der Welt. Die Jungs waren dabei in der Überzahl: 526 Jungen stehen 443 Mädchen gegenüber. Gleich 17 Mal durften sich die Eltern über doppelten Nachwuchs freuen.

Zum Vergleich: 2014 konnte die Entbindungsstation des Krankenhauses an der Friesenstraße insgesamt 914 Geburten verbuchen, 2013 waren es 895, 2012 insgesamt 871. Vor fünf Jahren war die Geburtenrate im Friedrich-Ebert-Kranken-Krankenhaus erstmals seit Jahren wieder deutlich unter die 1000er-Marke gesunken: „Nur“ noch 908 Geburten zählte das FEK für das Jahr 2011, lag damit aber durchaus im bundesweiten Negativ-Trend.

Entsprechend optimistisch zeigte sich FEK-Sprecherin Maren von Dollen gestern über die Umkehr des Trends: „Wir freuen uns sehr! Insgeheim hoffen unsere Hebammen jetzt darauf, 2016 wieder die 1000er-Hürde zu schaffen.“

Die Chancen dazu stehen offenbar nicht schlecht: Der Umzug von Kreißsaal und Wöchnerinnen-Station in den Neubau des Krankenhauses hat der Entbindungsstation im Juni neuen Schwung verliehen. Bei den monatlichen Kreißsaal-Führungen für werdende Mütter und Väter hätten die lichten und freundlich eingerichteten neuen Räume offensichtlich durchaus Eindruck hinterlassen, versichert Maren von Dollen. Das lasse sich auch aus der Statistik herauslesen: So seien die ersten drei Monate nach dem Umzug auch die geburtenstärksten gewesen. Allein im Juli begrüßte die Klinik 98 neue Erdenbürger. Zwar wurden in dieser Zeit auch viele Flüchtlingskinder geboren, aber die allein könnten den positiven Trend nicht erklären. 31 Flüchtlingskinder kamen 2015 im FEK zur Welt, neun mehr als 2014.

Kleiner Wermutstropfen für Neumünster-Fans: Nicht alle Neugeborenen im FEK sind auch waschechte Neumünsteraner. Genaue Zahlen hierzu wertet die Klinik nicht aus. Maren von Dollen schätzt aber, dass etwa jedes zweite Neugeborene aus dem Umland im FEK seinen ersten Atemzug tut.

Um dem wieder wachsenden Andrang auf die Geburtsstation besser gerecht werden zu können, will das FEK auch personell reagieren: Zum 1. Februar sollen eine zusätzliche Krankenschwester und eine zusätzliche Hebamme das Team auf der Entbindungsstation verstärken. Derzeit kümmern sich dort insgesamt 20 Hebammen und 11 Pflegekräfte um das Wohl von Neugeborenen und von deren Müttern.

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