zur Navigation springen

Lange Staus : Dichter Messeverkehr forderte Geduld

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Gestern Morgen stauten sich die Autos auf dem Ring und auf den Zufahrtstraßen zu den großen Parkplätzen. Falschparker wurden abgeschleppt.

von
erstellt am 12.Sep.2015 | 10:00 Uhr

Neumünster | Die Nordbau-Messe zieht wieder viele auswärtige Besucher in die Stadt. Insbesondere wenn das Wochenende naht, wird es deshalb eng auf den Straßen in Neumünster. Gestern machte sich der dichte Verkehr mit Staus auf den Einfallstraßen bereits stärker bemerkbar als an den Vortagen. Heute rechnet die Polizei erneut mit einem starken Verkehrsaufkommen.

Gestern Morgen gegen 9 Uhr mussten sich viele Autofahrer auf dem Ring länger als gewöhnlich anstellen. Ein langer Stau auf der Feldstraße Richtung Max-Johannsen-Brücke begann bereits vor der Kreuzung zur Plöner Straße. Soweit das Auge reichte standen die Wagen – oft mit auswärtigen Kennzeichen – dort in langen Schlangen. Ortskundige nutzten Abkürzungen durch die Parallelstraßen. „Grund für die Verkehrsdichte war der Zulauf zur Nordbau“, bestätigte Pressesprecher Rainer Wetzel.

Wenig Probleme gab es in den vergangenen Tagen direkt am Veranstaltungsort selbst sowie an der Autobahnauffahrt Neumünster-Nord im Baustellenbereich. „Da sind wir sehr zufrieden“, so Wetzel.

Eng wurde es hingegen gestern immer wieder an den Kreuzungen Rendsburger Straße / Max-Johannsen-Brücke und Sauerbruchstraße / Carlstraße. Hier regelten deshalb zeitweilig Polizeibeamte den Verkehr. Grund für beide Engpässe waren die Zufahrtstrecken zu den größeren Parkplätzen.

Ärgerlich hingegen waren besonders gestern die Falschparker, die unter anderem die Halteverbote in den Wohnstraßen in der Gartenstadt gegenüber vom Messegelände ignorierten. „Das war in den ersten Tagen deutlich besser. Gestern mussten wir hingegen einige Fahrzeuge abschleppen lassen“, so Wetzel. Während die Polizei am Mittwoch und Donnerstag insgesamt nur 25 Falschparker im Halteverbot zählte und sich schon über eine Halbierung der Zahlen im Vergleich zu Vorjahr freute, musste sie gestern bereits morgens vier Ignoranten ausrufen beziehungsweise ihre Autos abschleppen lassen. „Wir sind in den entsprechenden Straßen weiterhin unterwegs und werden bei Verstößen tätig werden“, warnte Wetzel alle potenziellen Falschparker.

Für auswärtige Messebesucher am Wochenende empfiehlt die Polizei, den großen Park-and-Ride-Parkplatz an der Hindenburg-Kaserne (Zufahrt durch die Carlstraße) zu nutzen. Sollte der ausgelastet sein, kann auch ein paar Meter weiter auf dem Jugendspielplatz geparkt werden. Den Neumünsteranern empfiehlt der Polizeisprecher, zu Fuß, per Rad oder Bus zur Messe zu kommen.

Im Anreiseverkehr rund um die Messe ereignete sich gestern noch ein Verkehrsunfall. Gegen 9.50 Uhr fuhr ein Mann (52) mit seinem Auto auf der Justus-von-Liebig-Straße stadtauswärts und übersah dabei den Wagen eines 57-Jährigen, der von rechts aus der Max-Eyth-Straße kam und Vorfahrt hatte. Die beiden Fahrzeuge stießen zusammen. Der Unfallverursacher und sein Beifahrer (26) wurden leicht verletzt. Der andere Fahrer erlitt keine Blessuren. Sein Auto hatte laut Polizei anschließend aber nur noch Totalschaden. Insgesamt wird der Schaden, der durch den Unfall entstand, auf rund 8000 Euro geschätzt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen