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Diamantenes Paar feierte mit dem Seniorenkreis

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Im Kreise ihrer Freunde des Seniorentreffs feierten die Boostedter Alma (82) und Horst (84) Rehfeld gestern ihre diamantene Hochzeit im Gemeindehaus der Kirche. Seit 60 Jahren sind die gebürtige Lettin und der Hamburger nun unzertrennlich, und ihr gemeinsames Leben war im wahrsten Sinne bewegt: Kennen gelernt haben sich die beiden nämlich in Australien. Dorthin hatte beide es aus Europa verschlagen, allerdings waren sie damals noch getrennt nach Australien gereist.

Als sie ihren Horst das erste Mal gesehen hat, war Alma Spengel gerade 21 Jahre alt und arbeitete wie er in einer Fabrik. Sie erinnert sich: „Als ich ihn gesehen habe – nur sein Lächeln, er hat noch kein Wort mit mir gesprochen – da habe ich zu meiner Freundin gesagt: ,Den würde ich glatt heiraten wollen’.“ Auch Horst Rehfeld, damals 23 Jahre alt, war hingerissen und hat sie mit einem charmanten Trick ins Kino gelockt. „,Das Mädchen meint es ernst’, dachte ich und dafür habe ich sie neben ihrem Aussehen sehr geschätzt.“

Bei ihrer Heirat 1954 war das Paar gerade sechs Monate zusammen. „Wir sind aber schon während unserer Verlobungszeit zu ihren Eltern gezogen“, erinnert sich Horst Rehfeld, der bis zur Rente selbstständig im Fuhrgewerbe tätig war. „Vorher bin ich jedes Wochenende mit dem Fahrrad zu ihr gefahren. Und da ihre Eltern Hühner hatten, habe ich immer ein paar Eier mit nach Hause bekommen.“ Er hat Alma dann ganz romantisch mit Kniefall und Ring um ihre Hand gebeten.

Wie bringt man 60 gemeinsame Jahre zustande? „Es geht nicht nur um Liebe auf den ersten Blick – ich wusste immer, dass ich die Frau fürs Leben gefunden habe“, sagte Horst Rehfeld und streichelt seiner Alma zart über die Wange.

1967 ist das Paar dann wieder nach Deutschland und zwar nach Hamburg gezogen. Seit 18 Jahren leben die beiden nun in Boostedt. „Hier fühlen wir uns wohl. Wir gehen seit Jahren immer donnerstags zum Seniorentreff, da fanden wir es passend, gemeinsam die diamantene Hochzeit zu feiern“, meinte die gelernte Näherin. Abends kamen dann die drei Kinder zu Besuch und die Feier ging im Familienkreis weiter.

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erstellt am 02.Nov.2014 | 13:46 Uhr

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