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Diakonie Altholstein lud Ehrenamtliche zum Erntedankfest ein

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

von
erstellt am 26.Okt.2013 | 00:35 Uhr

„Ohne Sie bliebe Diakonie für viele Menschen ein abstrakter Begriff. Mit Ihnen wird Diakonie für den Einzelnen erfahrbar. Sie bereichern uns täglich.“ In seiner Begrüßungsrede zum diesjährigen Erntedankfest betonte Probst Kurt Riecke vom Kirchenkreis Altholstein die immense Wichtigkeit ehrenamtlicher Mitarbeiter für den Einzelnen und die Gesellschaft. 350 Menschen engagieren sich derzeit ehrenamtlich in der Diakonie Altholstein. 106 waren der Einladung zum Erntedankfest am Donnerstagabend ins Tungendorfer Volkshaus gefolgt, um zu feiern und gemeinsam zu essen.

Doch bevor es an den lecker duftenden Rübenmus ging, teilte Kurt Riecke den Anwesenden in gewohnt offener und herzlicher Art seine Gedanken zum Thema „Glück“ mit. „Mit ihrem Engagement in den verschiedenen Gruppen, machen sie viele Menschen glücklich. Das liegt auf der Hand. Doch, wenn ich mich hier im Saal umsehe, habe ich so eine Ahnung, dass Ihr Engagement auch Sie glücklich macht.“ Dem konnten die Gäste aus den Projekten „Wellcome“ und „NeLe“, dem Mehrgenerationenhaus, dem Cafés „Vis-à-Vis“, der Tagesstätte, von den Ämterlotsen, den Kulturpaten, von der Kleiderkammer Bordesholm, vom Förderverein und den verschiedenenBahnhofsmissionen nur zustimmen.

Denn so unterschiedlich diese Angebote auch sind, so verschieden sind auch die ehrenamtlichen Mitarbeiter, die die jeweiligen Projekte mit Leben füllen. „Ihre spezielle Begabung ist es, die anderen hilft. Leben Sie Ihre Gabe. Sie werden gebraucht“, bekräftigte Riecke die Anwesenden in ihrem Engagement.

„Ich kann ja doch nichts tun, das ist Sache der Politik“, – solche Argumente lässt er nicht gelten und verweist auf Ann-Cathrin Necker-Püschel und Margot Schweitzer. Angesichts der schockierenden Bilder von verzweifelten Flüchtlingen auf dem Mittelmeer mag manch einer sich ohnmächtig fühlen. Ann-Cathrin Necker-Püschel und Margot Schweitzer tun etwas. Seit Eröffnung des Cafés „Vis-à-Vis“ vor sieben Jahren unterstützen die beiden Frauen den Treffpunkt für Flüchtlinge aus der Landesunterkunft am Haart mit Rat und Tat.

Hierfür wurden sie von Probst Riecke und dem Geschäftsführer der Diakonie, Heinrich Deicke, noch einmal besonders geehrt.

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