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Holsteinischer Courier

17. August 2017 | 00:02 Uhr

DGB: Stadt soll Hochschulstandort werden

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der DGB Neumünster unterstützt die Forderung der Stadt, Neumünster zu einem Hochschulstandort im Land auszubauen.

In einem Brief an Ministerpräsident Torsten Albig mahnt der DGB-Vorsitzende Klaus Kasch, die im Hochschulpakt mit dem Bund bereitgestellten Mittel „nicht zum Stopfen von Haushaltslöchern“ zu missbrauchen. Der Hochschulpakt dürfe sein gestecktes Ziel nicht verfehlen.

Mit den von Bund und Land je zur Hälfte bereit gestellten Mitteln sollen in Schleswig-Holstein in den nächsten Jahren bis zu 19 000 neue Studienplätze geschaffen werden. Ausdrücklich sollen dabei vor allem mehr beruflich Qualifizierte den Weg an die Hochschulen finden.

Neumünster habe mit einer frühzeitigen Schulentwicklungsplanung die Grundlagen für anerkannt gute allgemeinbildende und berufliche Schulen geschaffen und biete mit seinen regionalen Bildungszentren ein breites Spektrum in der beruflichen Bildung an, lobt Gewerkschaftsboss Kasch. Im Gegensatz zu anderen Oberzentren in Schleswig-Holstein fehlten Neumünster bislang aber einschlägige Angebote im Bereich der akademischen Ausbildung, so Kasch. Das Land dürfe Neumünster nicht länger aus der Hochschulinfrastruktur des Landes ausgrenzen, fordert der DGB-Chef.


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erstellt am 27.Apr.2015 | 20:10 Uhr

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