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Neuer Bordesholm-Krimi : Detlef Tanneberger ist der Experte für den Feuerteufel

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Ein Autoren-Quartett aus Bordesholm hat seinen neuen Kriminalfall vorgestellt.

Wäre es real, wäre die Nachricht zutiefst beunruhigend: Der Wald an der Vogelwiese in Bordesholm brennt. Glücklicherweise ist dieses Schreckensszenario nur der Beginn einer Kriminalgeschichte, die ein Bordesholmer Autoren-Quartett jetzt in Buchform herausgebracht hat. „Feuerteufel“ lautet der Titel des mittlerweile siebenten Bordesholm-Krimis, in dem die beiden Kriminalkommissare Erika Friedberg und Wilhelm Bielfeld einen gefährlichen Brandstifter jagen.

Das besondere an dem Regionalkrimi ist der Mix aus Realität und Fiktion. „Die Handlungsorte gibt es wirklich, die Geschichte spielt hauptsächlich in Bordesholm, es werden aber auch Abstecher nach Neumünster, Kiel und Nortorf gemacht“, erklärte Jürgen Baasch (72), Herausgeber und Mit-Autor der Reihe. Aber auch Bordesholmer aus Fleisch und Blut spielen in dem Roman eine Rolle, tot oder lebendig. „Jessica Glindemann aus dem Frisiersalon ‚Kamm und Schere‘ wollte zum Beispiel gerne als Leiche auftauchen“, berichtete der Autor Henning Thomsen (62). Er hat auch das Handlungsgerüst ausgearbeitet, und jeder der Krimi-Kollegen hat sich kapitelweise über die Geschichte hergemacht.

„Die Idee ist mir beim Laufen in der Feldmark gekommen, als ich am Horizont eine Rauchsäule aufstiegen sah“, erklärte der Groß Buchwalder Jurist. „Den ersten Entwurf schreibe ich immer mit Bleistift, lasse ihn eine Nacht ruhen und überarbeite ihn erst dann am Computer“, so der Hobby-Schriftsteller. Neu ins Autorenkollektiv eingestiegen ist extra für „Feuerteufel“ Detlef Tanneberger (68). Der Ex-Chef der Berufsfeuerwehr Neumünster hat mit seinen Fachkenntnissen für noch mehr Glaubwürdigkeit in der Geschichte gesorgt. Eigentlich sollte er nur drei Seiten über den Brand am Wildhof schreiben, doch dann hat er quasi Feuer gefangen, mehr geschrieben und macht auch beim nächsten Buch mit, schilderte Henning Thomsen.

Elmer Schmidt (69) aus der Nähe von Kiel lässt sich für seine Kapitel gerne direkt vom Ort inspirieren: „Ich schlendere dann dort am liebsten herum.“ Er hat auch das Titelbild geliefert: „Das ist eine Aufnahme vom Osterfeuer in Flintbek.“

Eine Rolle im Buch nimmt Versicherungsfachmann Matthias Teupke ein. „Welche Rolle, wird eine Überraschung. Ich weiß nur, dass hier im Büro eine Schlägerei stattfindet“, erklärte er. „Wir haben mit allen Personen vorher gesprochen und um Erlaubnis gefragt“, erklärte Jürgen Baasch.

Eine gute Idee hatte das Herren-Quartett mit der Personenliste am Anfang. Sie liefert einen Sofort-Einstieg in den Roman, und die Leser können nach bekannten Gesichtern aus ihrem Ort stöbern.

Ob die beiden Kommissare bei ihren Lagebesprechungen im See-Café dem Bösewicht auf die Spur kommen, erfährt der Leser nach 200 Seiten, die für 9,90 Euro in der Ahlmannschen Buchhandlung gekauft und in jeder anderen bestellt werden können. Während des verkaufsoffenen Sonntags (12. November) stellen die Autoren in der Sparkasse ihr Buch vor. Am 26. November lesen sie ab 17 Uhr in der Wattenbeker Räucherkate. 

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