Städtebauprojekt : Der Wandel im Vicelinviertel

Vorher – nachher: Anhand von Fotos erläutert Sabine Schilf, Mitarbeiterin der Stadtplanung, was sich im Vicelinviertel in den vergangenen Jahren städtebaulich verändert hat.
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Vorher – nachher: Anhand von Fotos erläutert Sabine Schilf, Mitarbeiterin der Stadtplanung, was sich im Vicelinviertel in den vergangenen Jahren städtebaulich verändert hat.

Tag der Städtebauförderung: Spaziergang durch das Vicelinviertel / Spielplätze, öffentliche Flächen und Stadtteilschule profitierten bisher

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12. Mai 2015, 17:00 Uhr

Neumünster | Mehr Bürgerbeteiligung bei kommunalen Projekten: Dieses Ziel haben sich Bund, Länder, Deutscher Städtetag sowie der Deutsche Städte- und Gemeindebund auf die Fahnen geschrieben. Am Sonntag initiierten sie deshalb erstmalig den „Tag der Städtebauförderung“. Bundesweit präsentierten mehr als 570 Städte und Gemeinden Ergebnisse und Fortschritte städtebaulich geförderter Projekte – so auch in Neumünster.

„Bei uns wird neben dem Stadtumbaugebiet West und der Böcklersiedlung auch das Vicelinviertel städtebaulich gefördert“, berichtete Sabine Schilf den 35 Besuchern, die an dem „Spaziergang durch das Vicelinviertel“ teilnahmen.

Nach einer kurzen Einführung im Bildungszentrum führte die Mitarbeiterin der Stadtplanung ihre Gäste zur Kita Zwergenland. „Der an den Nachmittagen öffentliche Spielplatz ist ein gutes Beispiel für eine gelungene Fördermaßnahme“, sagte Sabine Schilf. Er werde gut angenommen und gehöre mit der Begrünung privater Höfe, dem Neubau der Stadtteilschule und der Gestaltung öffentlicher Plätze und Wege zu den bisher realisierten Maßnahmen im Quartier.

Besonderes Interesse zeigte Hans-Jürgen Gorba. Als Mitglied des Stadtteilbeirats Brachenfeld-Ruthenberg war er auf der Suche nach Gestaltungsideen für öffentliche Spielplätze. Ganz anders der Spaziergänger Peter Hansen: Der Tungendorfer wuchs in der Bismarckstraße auf. „Schon spannend, was passiert. Früher gab es hier nur einen sandigen Schulhof“, meinte der Rentner mit Blick auf den Spielplatz. Wieder andere interessierten sich vor allem für geplante Maßnahmen. Hier konnte die Stadtplanerin vor Ort auf die Ansiedlung der Freizeiteinrichtung AJZ in der Anscharstraße 8/10 (der Courier berichtete) und die Errichtung einer öffentlichen Spielfläche in der Kieler Straße 54/64 verweisen. Noch seien es Brachen, meinte sie, „aber bis 2019 sollen die Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen sein“.

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