zur Navigation springen
Holsteinischer Courier

21. November 2017 | 07:44 Uhr

Autobahn 7 : Der „Super-Stau-Gau“ blieb aus

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Autobahnpolizei hatte am Wochenende gut zu tun, schwere Unfälle gab es aber nicht

shz.de von
erstellt am 17.Jul.2017 | 07:00 Uhr

Neumünster | Durchatmen bei der Autobahnpolizei gestern Abend. Der erwartete Wochenendstress auf der A7 blieb aus. „Es gab keinen Super-Stau-Gau mit 30 Kilometern Stillstand wie wir befürchtet hatten“, sagte Michael Mihlan vom Polizei-Autobahnrevier Neumünster in Krogaspe.

Dennoch hatten die Beamten mit Beginn der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen bei hohem Verkehrsaufkommen gut zu tun. Immer wieder kam es im Zuständigkeitsbereich von der Hamburger Stadtgrenze bis zum Kreuz Rendsburg zu kleineren Auffahrunfällen mit Sachschäden. Verletzt wurde niemand. Einige Autos blieben liegen. „Die Kollegen konnten die Fahrbahn aber glücklicherweise immer schnell wieder freibekommen“, so Mihlan.

Richtung Hamburg hatten es die Autofahrer kurz vor Neumünster-Nord (Einfädelung auf zwei Fahrstreifen) mit den obligatorischen zwei Kilometern stockendem Verkehr zu tun. Richtung Dänemark sorgte am Sonnabend gegen 11 Uhr ein liegengebliebenes Auto kurz vor Kaltenkirchen kurzfristig für sieben Kilometer Stress. Am gestrigen Sonntag war die Verkehrslage zunächst entspannt. Allerdings wurden die Beamten um 9.40 Uhr auf die A 210 zwischen Bredenbek und Achterwehr gerufen. Dort war ein Wohnmobil auf dem rechten Fahrstreifen liegengeblieben. Der neben seinem Fahrzeug angetroffene Fahrer (21) hatte aber nicht nur eine Panne, sondern auch zu tief ins Glas geschaut. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als 1,4 Promille. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein beschlagnahmt.

Am Nachmittag staute es sich dann zeitweise Richtung Süden. „Grundsätzlich haben sich aber viele Reisende gut vorbereitet und wissen, wo es eng werden kann. Mehr als sonst sind deshalb schon nachts gefahren, so dass sich der Verkehr entzerrt hat“, sagte Mihlan.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen