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Grossharrie/Bönebüttel : Der Störenfried ist wieder da

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die ersten Störche wurde im Umland von Neumünster gesichtet.

Bönebüttel | Im Umland wurden bereits zwei Störche gesichtet – in Bönebüttel und in Großharrie.

Auf dem Hof von Christian und Anina Harms-Biß aus Bönebüttel hatte Tochter Johanna (5 Jahre) vergangene Woche aufgeregt festgestellt: „Schau mal, der Storch ist da.“ Immerhin zogen die Störche vor fünf Jahren zur Geburt der Tochter nach längerer Pause wieder in das Nest an der Schwale, erinnert sich Anina Harms-Biß. Und seitdem sind die Störche auch wieder geblieben und haben erfolgreich gebrütet. Zwei Junge konnte das Storchenpaar vergangenes Jahr an der Schwale großziehen.

Auch in Großharrie hoffen jetzt die Landwirte Andreas Sötje und Carsten Röpke wieder auf den Einzug eines Brutpaares. Donnerstag kam das erste Storchenmännchen auch an den beiden Nestern in Großharrie an. Allerdings ist Storch P 144 Helgoland, so lautet die Nummer auf dem Aluminiumring der Vogelwarte Helgoland, den der Vogel am rechten Bein trägt, kein Unbekannter. „Es ist das auffällige Männchen, das vielerorts andere Brutpaare vertrieben hat“, sagte Landwirt Carsten Röpke. Auffällig ist bei dem Heimkehrer jetzt auch ein abnormal verdrehter Schnabel, bei dem der Ober- und Unterschnabel nicht mehr aufeinanderpassen. Trotzdem macht der Storch einen wohlgenährten Eindruck. „Ursache könnte eine Verletzung des Schnabels sein, die auf der Oberseite erkennbar ist“, meinte der Landwirt. Zumindest dürfe man gespannt sein, ob es dieses Jahr wieder ein Paar mit Nachwuchs in Großharrie geben wird, meinte Altbauer Detlef Sötje.  

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erstellt am 06.Mär.2016 | 10:00 Uhr

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