zur Navigation springen

Gartenstadt : Der Stadtteilbeirat ist gegen den Kreisel

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Ein Kreisel auf der Rendsburger Straße an der Max-Johannsen-Brücke berge ein Risiko für Fußgänger und Radfahrer, so der Tenor.

Neumünster | Die Verkehrssituation auf der Kreuzung Rendsburger Straße/Max-Johannsen-Brücke stellte auf der Sitzung des Stadtteilbeirats Gartenstadt am Mittwochabend ein weiteres Thema, bei dem sich die Mitglieder (unter Enthaltung der CDU-Vertreter) klar gegen eine Kreisellösung aussprachen.

Favorisiert wird hier eine Fahrbahnführung mit zwei Spuren, die geradeaus führen, sowie eine entsprechenden Ampelschaltung, die sich dem Verkehr anpasst, insbesondere bei Großveranstaltungen in den Holstenhallen. „Ein Kreisel wäre zu groß. Außerdem entsteht damit ein erhebliches Risiko für Fußgänger und Fahrradfahrer, da es keine signalgesicherte Querung mehr gibt“, hieß es dazu aus dem Ausschuss.

„Wir sind es leid zu warten. Wir erwarten hier jetzt endlich Taten. Schließlich sind die benötigten 60 000 Euro für den Umbau im Haushalt eingestellt“, formulierte dazu Kurt Feldmann-Jäger (SPD) für seine Fraktion.

Dass Eile in der Entscheidung zur künftigen Verkehrsführung auf dieser viel befahrenen Kreuzung geboten ist, bestätigte auch der anwesende Vorsitzende des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses, Axel Westphal (SPD). „Aufgrund der Verkehrssicherungspflicht ist auf der Kreuzung in Kürze eine Sanierung der Fahrbahndecke fällig. Hier muss etwas passieren. Die jetzige Verschwenkung ist nicht länger hinnehmbar“, erklärte er.

Bereits für ein umfangreiches Konzept entschieden hat sich dagegen der Verein „Kulturlokschuppen Neumünster“ (der Courier berichtete). Der Vorsitzende des Vereins, Dr. Holger Busche (Hannover), stellte die umfangreichen Pläne für das Gelände rund um den alten Lokschuppen an der Brückenstraße vor. Entstehen sollen hier nicht nur Einstellplätze und Werkstätten für Lokomotiven und Waggons. Gleichzeitig wollen die Aktiven die Gebäude auch zu Veranstaltungsräumen ausbauen, die dann nicht nur den Fans von Schienenfahrzeugen zur Verfügung stehen. Zudem ist in Planung, Neumünster zum Testgelände für wasserstoffbetriebene Züge auszubauen. „Neumünster ist nicht nur Museum. Wir wollen von hier aus auch in die Zukunft schauen“, erläuterte Busche, der den Stadtteilbeirat gleichzeitig einlud, eine der nächsten Sitzungen im Lokschuppen abzuhalten.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen