Gross Kummerfeld : Der Seniorenbeirat geht in die vierte Runde

Den Seniorenbeirat bilden Uschi Scheffel (66, von links), Ursula Stender (65), Heike Kliem (68), Anke Pawlik (72), Dieter Schenk (72) und Anngret Reymüller (73).
Den Seniorenbeirat bilden Uschi Scheffel (66, von links), Ursula Stender (65), Heike Kliem (68), Anke Pawlik (72), Dieter Schenk (72) und Anngret Reymüller (73).

Wahlbeteiligung lag in Groß Kummerfeld nur bei bei 5,8 Prozent. Anke Pawlik: „Eine gute Wahlbeteiligung wäre auch eine Würdigung unserer Arbeit gewesen.“

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16. Mai 2015, 08:30 Uhr

Gross Kummerfeld | Wegen fehlender Bewerber bleibt ein Platz im eigentlich siebenköpfigen Groß Kummerfelder Seniorenbeirat vakant. So wird das Gremium nun in der vierten Amtsperiode seine Arbeit fortführen.

497 Groß Kummerfelder Senioren waren aufgerufen, den „Ältestenrat“ der Gemeinde für die kommenden drei Jahre zu wählen. 29 Senioren besuchten dazu die öffentliche Versammlung im Cumerveldhus. „Wir hatten gehofft, dass es mehr sein würden, denn eine Wahlbeteiligung von 5,8 Prozent ist schon enttäuschend. Denn eine gute Wahlbeteiligung wäre auch eine Würdigung unserer Arbeit gewesen“, erklärte die bisherige Vorsitzende Anke Pawlik (72).

Aus dem Beirat stellten sich neben Anke Pawlik auch Dieter Schenk (72), sowie Anngret Reymüller (73) und Uschi Scheffel (66) zur Wiederwahl. Es galt also drei weitere Kandidaten zu finden.

Unter der Leitung von Bürgermeister Jörg Wrage (CDU) wurde die Kandidatenliste aus der Versammlung um Ursula Stender (65) und Heike Kliem (68) ergänzt. In geheimer Wahl wurden alle sechs Kandidaten anschließend gewählt.

Die „alten Hasen“ Anke Pawlik, Dieter Schenk, Anngret Reymüller und Uschi Scheffel wollen die bisherigen Aktivitäten des Seniorenbeirats, wie die monatliche Klönstuv, das jährliche Frühstück für Senioren und das Netzwerk der Nachbarschaftshilfe, auf jeden Fall fortsetzen. Ebenso aktiv wie in den vergangenen neun Jahren sollen weiterhin die Entwicklungen in der Gemeinde sowie die Seniorenarbeit auf Kreisebene begleitet werden. Auch die neuen Beiratsmitglieder freuen sich auf ihre Aufgaben. „Ich bin interessiert an den Informationen aus der Gemeindevertretung. Außerdem möchte ich mit den Menschen ins Gespräch kommen und Hilfe anbieten“, erklärte Ursula Stender nach der Wahl.

Ebenso geht es Heike Kliem, die aus Nordfriesland stammt. Die „Neu-Groß Kummerfelderin“ lebt seit zwei Jahren in der Gemeinde. „Ich habe hier über die Klönstuv schnell Anschluss gefunden. Und ich möchte nun diese Kontakte ausbauen und zur Unterstützung anderer nutzen“, sagte sie.

„Der in beratender Funktion eingesetzte Seniorenbeirat hat sich zu einem wichtigen Impulsgeber entwickelt, denn die Senioren stellen schließlich rund ein Viertel der Einwohner der Gemeinde“, bestätigte auch Bürgermeister Jörg Wrage die wichtige Arbeit des Beirats.

Die konstituierende Sitzung des Beirats wird am Donnerstag, 4. Juni, in der Klönstuv um 15 Uhr in der alten Schule in Kleinkummerfeld stattfinden.

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