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Holsteinischer Courier

24. August 2017 | 06:54 Uhr

Bordesholm : Der Schulweg soll sicherer werden

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Sanierung des Fahrradweges nach Blumenthal ist nahezu abgeschlossen. Gestern Nachmittag überzeugte sich Verkehrsminister Reinhard Meyer vom Baufortschritt.

Bordesholm | Nur noch wenige Tage, dann wird die Sanierung des Fahrradweges zwischen Bordesholm und Blumenthal abgeschlossen sein. Bevor in den kommenden zwei Tagen die Deckschicht auf das letzte Teilstück aufgebracht wird, schauten gestern Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) und Bürgermeister Helmut Tiede an der Baustelle vorbei.

Beide Politiker äußerten sich zufrieden über den Verlauf der Maßnahme, deren Besonderheit darin bestand, dass das Land aufgrund der finanziellen Beteiligung der Gemeinde sowohl die Fahrdecke im vergangenen August (der Courier berichtete) als nun auch den Radweg an gleicher Stelle sanierte. „Mit dieser gemeinsamen Baumaßnahme tragen wir erheblich zur Verkehrssicherheit, insbesondere der Schulwege bei“, sagte Meyer. Denn eine Analyse habe ergeben, das eine Sanierung für die täglich rund 500 innerörtlichen Schulpendler, die die Grund- und Gemeinschaftsschule besuchen notwendig und sinnvoll sei, erläuterte der Minister weiter.

„Mich freut die schnelle Umsetzung, weil Bordesholm eine ausgesprochen fahrradfreundliche Gemeinde ist. Dazu braucht man nur einmal an den Bahnhof zu schauen. Hier kann die Anzahl der Fahrradstellplätze sogar mit der Kreisstadt Rendsburg mithalten“, erklärte Tiede.

Die Gesamtkosten für die Sanierung belaufen sich auf insgesamt 125 000 Euro. 35 000 Euro investierte die Gemeinde in das Projekt. Der Rest wurde vom Land übernommen.

Wiederhergestellt wurde beidseitig eine Strecke von rund 1,5 Kilometern. „Verbaut wurden dazu auf 2700 Quadratmetern rund 120 Tonnen Profilierungsmaterial und 120 Tonnen Asphalt für die Deckschicht. Um die Bäume am Rand der Strecke zu schützen, habe man die Deckschicht im Wurzelbereich zunächst vorsichtig abgefräst und anschließend mit einer etwas dickeren Profilierung wieder aufgebaut, erläuterte Patrick Remmet von der Straßenmeisterei Stolpe, die die Bauaufsicht inne hat. „Darüber hinaus werden jetzt noch die Schadstellen auf der westlichen Seite von der Einmündung der Straße Alte Landstraße bis zur Anschlussstelle L318/L 49 auf etwa 570 Metern ausgebessert“, erklärte er weiter.

Helmut Tiede nahm die Stippvisite des Ministers auch zum Anlass, diesen schon einmal auf die nächsten Wünsche und Vorhaben der Gemeinde anzusprechen. „Von der gewünschten Ampelanlage an der L 49 wissen Sie ja schon. Aber wir planen auch ein interkommunales Gewerbegebiet gemeinsam mit der Gemeinde Brügge. Und wir sind zuversichtlich, dass wir dies noch in der laufenden Legislaturperiode angeschoben bekommen“, gab er Meyer mit auf den Weg.  

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