Freibad : Der Rock’n’Roll lebt – im Freibad

Maskierte Sackpfeifenmusiker: Die Dudelsack-Rocker von „Fabula“ feiern gerade ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum.
Maskierte Sackpfeifenmusiker: Die Dudelsack-Rocker von „Fabula“ feiern gerade ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum.

Zum neunten Mal fand das Freiluft-Festival statt. „Behind the Eightball“ war wieder dabei.

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16. Mai 2015, 08:00 Uhr

Aukrug | „One, two, three, four, five – Rock’n’Roll is still alive!“ Ein halbes Dutzend Mal ließ „Behind the Eightball“-Sänger Thomas Pessier das Publikum des „Aukrug Open Air“ (AOA) dieses Bekenntnis zur Rockmusik nachsprechen – und auch dessen zweiten Teil: „Six, seven, eight, nine, ten – Rock’n’Roll is back again.“ „Behind the Eightball“ waren auch zurück, nämlich nach drei Jahren Abstinenz wieder beim AOA am Himmelfahrtstag mit dabei.

Wenn man den Auftritt der Hamburger Band aus etwas größerer Distanz verfolgte, konnte man sogar meinen, dass Elvis Presley zurück sei: Thomas Pessier hat seinem Idol nämlich nicht nur die Haartolle, sondern auch die ein oder andere Bühnengeste abgeschaut.

Sonderapplaus für den einzigen Aukruger Musiker auf der AOA-Bühne gab es bei „Snaggle Tooth Ann“ und „My baby don’t rock“, denn diese Titel enthielten Soli, bei denen Eightball-Gitarrist Jens Willig aus Homfeld zu großer Form auflief. Mit einem zweiten Song vom „King“ („Burning Love“), „Slippin‘ in“ und der Zugabe „Lights out“ (wieder mit einem gefeierten Gitarrensolo von Jens Willig) beendeten die „Eightballs“ ihren AOA-Comeback-Auftritt nach gut einer Stunde. Für „Behind the Eightball“ war es das siebte Gastspiel beim neunten AOA.

Der Aukruger Feuerwehrmusikzug hatte das Festival zum zweiten Mal nach 2014 eröffnet. Alle anderen Bands hatten eine gelungene AOA-Premiere: das vom Publikum gefeierte Quickborner Quartett „Mess O’Blues“, die Irish-Folk-Punker und „The Pogues“-Fans von „The Pokes“ aus Berlin, die auf den Spuren der mittelalterlichen Spielmannszunft wandelnden Sackpfeifenmusiker von „Fabula“ aus Sachsen, Peter Schmidts „East Blues Experience“ aus Berlin und die aus Italien angereisten Grunge-Rocker von „V-Device“.

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